Sonntag, 30. April 2017

17:00 - Worpsweder Orgelmusik

Saal der Alten Worpsweder Schule
“Musik für die Ewigkeit”  
Lutheranische Kirche in Rußland - Ein Frieden stiftendes Vermächtnis
Natalja Selber - Klavier
Anja Sukalskaja - Violine

Sonntag, 23. April 2017

17:00 - Worpsweder Orgelmusik

Saal der Alten Worpsweder Schule
Klavierabend Fidan Aghayeva-Edler

Kompositionen von Janacek, Debussy u.a.
Fidan Aghayeva-Edler wurde 1987 in Aserbaidschan geboren. Bereits als Siebenjährige stand sie auf dem Konzertpodium, mit elf Jahren spielte sie erstmals mit einem Sinfonieorchester.

In ihrer Heimat absolvierte sie das Bachelorstudium an der Musikakademie Baku. An der Grieg-Akademie in Bergen (Norwegen) setzte sie ihre Studien fort und erwarb den Mastergrad. Seit 2012 lebt Fidan Aghayeva-Edler in Berlin. Zur Zeit bereitet sie sich bei Prof. Jochen Köhler auf das Konzertexamen am Musikinstitut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vor. Meisterkurse belegte sie erfolgreich u. a. bei Leif Ove Andsnes, Jordi Mora, Adiliya Aliyeva, Marino Formenti, Erik Schneider und Wolfram Rieger.

F. Aghayeva-Edler ist in großen Konzertsälen (beispielsweise in der Philharmonie in Baku, im Rachmaninov-Saal des Staatlichen Konservatoriums in Moskau, in der Grieghalle in Bergen und im Großen Saal des Staatlichen Konservatoriums in St. Petersburg) hervorgetreten; sie spielte u. a. zusammen mit dem Staatlichen Symphonieorchester Aserbaidschans und mit dem Philharmonischen Orchester Bergen.
Außerdem tritt sie regelmäßig bei zahlreichen Festivals auf, so bei „Borealis“ 2010, „Sobiraem druzei“, Moskau 2011, „Festspillene in Bergen“, 2011, „Verfemte Musik“, Schwerin 2014, „Impuls“, Halle 2014.

Neben der Pflege eines umfangreichen Solo-Repertoires widmet sie sich intensiv der Kammermusik in unterschiedliche Besetzungen („Ruby Chisel Trio“, „Duo Chaleur“). Mit ihren Partnern unternahm sie Tourneen in Norwegen, Finnland, Russland und Aserbaidschan. Ein wichtiges Betätigungsfeld ist auch die “Neue Musik“, für die sie sich nachdrücklich einsetzt. Im Herbst 2014 war sie maßgeblich an einer vom MDR live übertragenen Aufführung von „Canto ostinato“, einem umfangreichen Werk des niederländischen Komponisten Simeon ten Holt, beteiligt.

Auf Youtube ist die junge Künstlerin in Video-Aufzeichnungen von Alfred Schnittkes Konzert für Klavier und Streicher sowie der Gigue aus Arnold Schönbergs Suite für Klavier zu erleben.

Sonntag, 9. April 2017

17:00 - Worpsweder Orgelmusik

Zionskirche Worpswede

“Pulchra es amica mea -
Gefühlvolle Musik aus Renaissance und Frühbarock”

Liedvariationen, Sonaten und Tänze von Fontana,
Mealli, Ortiz, Falconieri u.a.

Blockflöten - Katrin Meiners
Bernhard Reichel - Theorbe/Renaissancelaute

„Pulchra es amica mea – Meine Freundin du bist schön“ – wie viele Komponisten vertonte auch Giovanni Pierlugi da Palestrina diesen Text aus dem Hohelied. Seine Mottette war offenbar so bekannt und beliebt, dass sie noch fast 40 Jahre nach ihrer Veröffentlichung Francesco Rognoni als Beispiel diente, um zu zeigen wie man „passagi“, also Verzierungen und Variationen über ein vorhandenes Stück erfinden konnte. Diese Verzierungen dienten nicht (nur) dem Zuschaustellen von Virtuosität und Einfallsreichtum. Vielmehr sollten sie den Inhalt und den Affektgehalt des Textes unterstreichen und verstärken.

Die beiden Bremer Musiker spielen dieses Werk von Rognoni und weitere Variationen, Sonaten und Tänze von Komponisten wie Diego Ortiz, Giovanni Battista Fontana, Andrea Falconieri und Giovanni Antonio Pandolfi Mealli.

Sonntag, 2. April 2017

17:00 - Worpsweder Orgelmusik

Zionskirche Worpswede
Roger Hanschel - Saxofon

Geb. 1964 in Wolfsburg. Von 1981 – 1985 studierte er Saxophon an der Musikhochschule in Köln. Dort gründete er 1983 die Gruppe NANA (Hans Lüdemann-p, Rainer Linke-b, Klaus Mages-dr) und arbeitete bis 1988 intensiv mit Ihnen zusammen. Aus NANA entstand die Gruppe BLAU FRONTAL. Seit dieser Zeit ist neben dem Saxophon das Komponieren ein Schwerpunkt seiner Arbeit. 60 seiner zahlreichen Kompositionen sind mittlerweile auf über 30 CD’s erschienen.1986 studierte er an der „school for fine arts“ in Banff/Canada bei Dave Liebman, Dave Holland, Richie Beirach u.a.

Seit 1987 ist Roger Hanschel Mitglied in der KÖLNER SAXOPHON MAFIA (Steffen Schorn, Joachim Ullrich, Wollie Kaiser). Das Ensembleveröffentlichte 13 CD’s und erhielt 4 deutsche Schallplattenpreise sowie den SWR Jazzpreis 1999.

1994 gründete er zusammen mit Lu Hübsch (tba) und Jörn Schipper (dr) die Gruppe PLANET BLOW, mit der er bis 1999 intensiv tourte. Nach einer Tournee durch Indien, spielte planet BLOW zahlreiche Konzerte mit der indischen Sängerin SANDHYA SANJANA.

Im Duo mit der Sängerin GABRIELE HASLER, vertonte er 1994 Texte von Gertrude Stein und veröffentlichte seither vier weitere CD’s mit ihr. Das Duo gewann den Ensemblewett-bewerb „Jazzarts“ 2003.

Von 1994 – 1998 arbeitete er außerdem im Duo mit dem holländischen Cellisten ERNST REIJSEGER. 1998 wurde er Mitglied im STEFFEN SCHORN SEPTETT und spielt aktuell in dessen UNIVERSE OF POSSIBILITIES.

1999 und 2003 spielte er im KLAUS KÖNIG ORCHESTRA.

1998 präsentierte er seine Musik für Saxophon und Streichquartett mit dem Titel „years of the fifth period“. Für dieses Projekt gewann er die Streichergruppe des ENSEMBLE MODERN, das FRANKFURT CONTEMPORARY QUARTET. „Years of the fifth period“ führte er im September 2001 auch mit dem AURYN QUARTETT auf einer 3-wöchigen Südamerikatournee im Auftrag des Goethe Instituts auf.

2000 gründete er zusammen mit Steffen Schorn und Dirk Mündelein die Gruppe TRIOSPHERE, die im Frühjahr 2004 die Debüt-CD vorstellte und dafür den Preis der deutschen Schallplattenkritk 2004 erhielt.

Zwischen 2000 und 2004 arbeitete er in dem Multimediaprojekt „ORNAMENTS OF LIGHT AND SOUND“ mit Stefan Heidtmann (keyb) und Klaus Kugel (perc) zusammen, einem speziellen Konzept, bei dem Neue Musik und Filmprojektion (Ruth Hommelsheim – Film, Lichtkunst) in origineller und eigenwilliger Weise miteinander korrespondieren.

2006 gründete er sein Quartett ROGER HANSCHELS HEAVY ROTATION mit Markus Segschneider – git, Dietmar Fuhr-b, Daniel Schröteler-dr (aktuell Bodek Janke).

Seit 2010 arbeitete er mit größeren Ensembles zusammen. So war er zweifach Gastsolist in der NDR-BIG BAND in einer Produktion mit seiner Musik, mehrfach Solist beim NORWEGIAN WIND ENSEMBLE und GOTLAND MUSIKEN (SWE).

Im Herbst 2013 führte er zusammen mit dem AURYN QUARTETT seine Musik „Niederschlagsmengen“ auf und produzierte sie für eine CD-Veröffentlichung.

Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter für Saxophon an der Musikhochschule in Köln und gab mehrfach workshops an Musikhochschulen wie Bremen, Stuttgart, Berlin, Hamburg, Hannover, Freiburg, Mainz
u.a.