Saal der Alten Worpsweder Schule
Klavierabend Fidan Aghayeva-Edler

Kompositionen von Janacek, Debussy u.a.
Fidan Aghayeva-Edler wurde 1987 in Aserbaidschan geboren. Bereits als Siebenjährige stand sie auf dem Konzertpodium, mit elf Jahren spielte sie erstmals mit einem Sinfonieorchester.

In ihrer Heimat absolvierte sie das Bachelorstudium an der Musikakademie Baku. An der Grieg-Akademie in Bergen (Norwegen) setzte sie ihre Studien fort und erwarb den Mastergrad. Seit 2012 lebt Fidan Aghayeva-Edler in Berlin. Zur Zeit bereitet sie sich bei Prof. Jochen Köhler auf das Konzertexamen am Musikinstitut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vor. Meisterkurse belegte sie erfolgreich u. a. bei Leif Ove Andsnes, Jordi Mora, Adiliya Aliyeva, Marino Formenti, Erik Schneider und Wolfram Rieger.

F. Aghayeva-Edler ist in großen Konzertsälen (beispielsweise in der Philharmonie in Baku, im Rachmaninov-Saal des Staatlichen Konservatoriums in Moskau, in der Grieghalle in Bergen und im Großen Saal des Staatlichen Konservatoriums in St. Petersburg) hervorgetreten; sie spielte u. a. zusammen mit dem Staatlichen Symphonieorchester Aserbaidschans und mit dem Philharmonischen Orchester Bergen.
Außerdem tritt sie regelmäßig bei zahlreichen Festivals auf, so bei „Borealis“ 2010, „Sobiraem druzei“, Moskau 2011, „Festspillene in Bergen“, 2011, „Verfemte Musik“, Schwerin 2014, „Impuls“, Halle 2014.

Neben der Pflege eines umfangreichen Solo-Repertoires widmet sie sich intensiv der Kammermusik in unterschiedliche Besetzungen („Ruby Chisel Trio“, „Duo Chaleur“). Mit ihren Partnern unternahm sie Tourneen in Norwegen, Finnland, Russland und Aserbaidschan. Ein wichtiges Betätigungsfeld ist auch die “Neue Musik“, für die sie sich nachdrücklich einsetzt. Im Herbst 2014 war sie maßgeblich an einer vom MDR live übertragenen Aufführung von „Canto ostinato“, einem umfangreichen Werk des niederländischen Komponisten Simeon ten Holt, beteiligt.

Auf Youtube ist die junge Künstlerin in Video-Aufzeichnungen von Alfred Schnittkes Konzert für Klavier und Streicher sowie der Gigue aus Arnold Schönbergs Suite für Klavier zu erleben.