Saal der Alten Worpsweder Schule
Klavierabend Tamari Okroashvili
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Klasse: Prof. Jochen Köhler
Kompositionen von Joseph Haydn,
Robert Schumann und Franz Liszt

Tamari Okroashvili
wurde 1993 in der georgischen Stadt Telavi geboren. Sie erhielt bereits im Alter von fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht bei Tamar Okoloti an der Musikschule ihrer Heimatstadt. Aufgrund früher Anzeichen einer besonderen musikalischen Begabung wurde ihr das Schulgeld erlassen. Um ihr außergewöhnliches Talent angemessen entwickeln zu können, wechselte sie im Alter von 13 Jahren an die Musikschule für Hochbegabte in Tiflis in die Klasse von Veka Svanidze. In Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen erhielt sie regelmäßig Stipendien, und sie errang eine Reihe von Preisen bei Jugendwettbewerben.
Seit dem Wintersemester 2013 studiert Tamari Okroashvili am Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in der Klavierklasse von Prof. Jochen Köhler. Sie ist inzwischen bereits in zahlreichen Konzerten im mittel- und norddeutschen Raum hervorgetreten, u. a. in Berlin, im Künstlerort Worpswede bei Bremen, in einem Festakt der Staatskanzlei in Magdeburg und mehrfach in Halle. Im Mai 2015 gab sie ihr Debüt in Wien. In der Saison 2017/18 wird sie als Solistin im Klavierkonzert a-moll op. 16 von Edvard Grieg mit der Klassischen Philharmonie Bonn unter der Leitung von GMD Heribert Beissel eine große Deutschland-Tournee absolvieren und dabei in vielen der bedeutendsten Konzertsäle des Landes auftreten, so im Konzerthaus Berlin, in der Laeiszhalle in Hamburg, der Liederhalle Stuttgart, der Meistersingerhalle Nürnberg, im Herkulessaal München sowie in Bremen, Bielefeld, Bonn, Bad Neuenahr, Wiesbaden und Karlsruhe.
Eine besondere Liebe bringt die junge Pianistin der Musik von Bach, den Werken der Klassik und der musikalischen Romantik und den Kompositionen Sergej Rachmaninows entgegen. Regelmäßig brilliert sie als exzellente Schumann- und Liszt-Spielerin, setzt sich aber immer wieder ebenso intensiv mit dem klassischen Stil Haydns, Mozarts und Beethovens sowie mit den Werken des Impressionismus und der frühen Moderne auseinander. Ihr Spiel zeichnet sich durch eine sensible Klanggestaltung, leidenschaftliches Temperament und  ein subtiles Einfühlungsvermögen aus; eine virtuose Technik bildet dafür die selbstverständliche Grundlage. Bemerkenswert sind die Natürlichkeit und Intensität des musikalischen Empfindens und das ganz ungewöhnliche Charisma, das die junge Pianistin ausstrahlt. Sie vermag es, ihr Publikum nicht nur durch ihre virtuosen Fähigkeiten zu überzeugen, sondern mit ihren Zuhörern wirklich zu kommunizieren und sie durch ihr Spiel innerlich zu rühren.