Saal der Alten Worpsweder Schule
800 Jahre Worpswede
Paul Scheinpflug:“Worpswede“ op. 5

nach Gedichten von Franz Diederich
Zwei Gesänge für Alt, Viola und Klavier
op. 91 von Johannes Brahms
Fünf Schilflieder für Oboe, Viola und Klavier
op. 28 von August Klughardt

Kerstin Stöcker - Alt
Stefan Latzko - Violine

Rodrigo Blumenstock - Englisch Horn

Johannes Dehning - Klavier
Eintritt: 15,-€, ermässigt 10,- €
Karten bei Nordwest-Ticket (Tel.: 0421-363636)
www.nordwest-ticket.de
sowie allen dem Weserkurier angeschlossenen Verlagshäusern
Philine Vogeler Haus
https://www.ticketmaster.de/event/tickets/273491?camefrom=de_nordwest_shop_hp&language=de&brand=de_nwt

Worpswede feiert in diesem Jahr das 800. Bestehen. Innerhalb der „Worpsweder Orgelmusiken“ gibt es mehrere Konzerte zu diesem Jubiläum, so z.B. am 29. April um 17 Uhr im Saal der Alten Worpsweder Schule. Im Mittelpunkt des Konzertes steht ein Werk des Komponisten Paul Scheinpflug, der Anfang des 20. Jahrhunderts Worpswede besuchte und hier den Liederzyklus „Worpswede op. 5“ nach Gedichten des Worpswede-Liebhabers Franz Diederich komponierte.

Nach der ersten Worpsweder Aufführung dieses Werkes am 18.9.1982 findet nun die zweite in der „Alten Schule“ statt.
Vitae der MusikerInnen:
Kerstin Stöcker
Die aus Landau in der Pfalz stammende Altistin Kerstin Stöcker studierte an der Hochschule für Künste Bremen und schloss ihr Studium als Diplomgesangslehrerin und Konzertsängerin
erfolgreich ab.
Zeitgenössische Werke sind ein großer Teil des Schaffens von Kerstin Stöcker. So sang sie unter der Leitung von Marcus Creed in Pascal Dusapins Oper „Medea“ im Theatre des Champs Elysées in Paris und die vielbeachtete Berliner Erstaufführung der Oper „Votre Faust“ von Henry Pousseur und Michel Butor unter der Leitung von Gerhardt Müller- Goldboom.
Zudem ist die Altistin eine gefragte Oratoriensolistin und sang unter anderem Mendelssohns Oratorium „Elias“ in der Bremer Glocke, das Requiem von Mozart in der Laeizhalle Hamburg und Händels Messias in der Oetkerhalle Bielefeld.
Daneben ist sie Mitglied mehrerer Ensembles, wie dem Balthasar-Neumann-Chor, dem VocalConsortBerlin und dem Ensemble Spinario.
Wichtige Impulse für ihre Arbeit bekam Kerstin Stöcker von Noldi Alder und Clemens Löschmann
Kerstin Stöcker lebt in Bremen, wo sie auch einen Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Künste und der Universität Bremen hat.
Stefan Latzko
Stefan Latzkos Weg führte vom Bayerischen Landesjugendorchester über die Musikhochschulen München, Würzburg und Hannover bis zu einem Stipendium an der Juilliard School of Music in New York. Den Abschluss mit Auszeichnung und das Konzertexamen absolvierte er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof.Rosa Fain.

Das Orchesterspiel ist bis heute seine Leidenschaft. Maßgeblich geprägt wurde es durch seine Mitgliedschaft in der Jungen Deutschen Philharmonie. Anschließend war er auch Mitglied im ›Kammerorchester der Jungen Deutschen Philharmonie‹. Von dort aus kam er 1989 zur Deutschen Kammerphilharmonie, die damals noch in Frankfurt residierte.
Daneben ist er mittlerweile Konzertmeister der Sinfonietta Oldenburg und der Sinfonia Concertante, Bremen.

Neben dem Orchesterspiel ist Stefan Latzko ein begeisterter Kammermusiker, gründete er doch sein erstes festes Streichquartett schon während des Studiums.

Heute tritt er auch regelmäßig als Solist auf und gibt seine Erfahrungen als Lehrbeauftragter für Violine an der Hochschule für Künste Bremen sowie als Coach des Landesjugendorchesters Bremen weiter.
Rodrigo Blumenstock
Rodrigo Blumenstock studierte in Freiburg und Hannover bei Ingo Goritzki, Heinz Holliger und Hans Elhorst. Er ist Solo-Oboist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und war in der gleichen Funktion Gast bei führenden Symphonieorchestern.
Als Solist trat er in Frankfurt (Alte Oper), Wien (Konzerthaus), Köln (Philharmonie), München (Herkulessaal), bei der “Bachwoche Ansbach”, dem “Shanghai International Radio Music Festival”, dem “Kammermusikfest Lockenhaus” (wo er mit Nikolaus Harnoncourt und Gidon Kremer zusammenarbeitete) und dem “Mozart Fest Würzburg” auf, begleitet von der Deutschen Kammerphilharmonie, der Solistengemeinschaft der Bachwoche Ansbach und dem WDR-Sinfonieorchester Köln.
Seine musikalischen Aktivitäten reichen vom Spiel auf historischen Instrumenten, der Kammermusik (u.a. mit dem Beaux Arts Trio) und der Pädagogik (Lehraufträge für Oboe, Kammermusik und Bläsersatz an den Musikhochschulen Köln/Wuppertal, Essen und Lübeck) bis zur Neuen Musik. Mehrere Komponisten widmeten ihm Werke, darunter das Oboenkonzert “Extase” des Messiaen-Schülers Qigang Chen.
Den Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie wurde der Echo-Preis verliehen.
Rodrigo Blumenstock ist Dirigent des Bremer Orchesters „Sinfonia Concertante“, in dem Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie mit Bremer Bürgern, befreundeten Musikern und Musikstudenten zusammenspielen.
Mit Gidon Kremer als Solisten dirigierte er die Deutsche Kammerphilharmonie auf einer Europa-Tournee in Sälen wie dem Barbican Center (London), dem Chatelêt (Paris) und dem Musikverein (Wien); er leitete zahlreiche Uraufführungen, u.a. von Sofia Gubaidulina (Kölner Philharmonie), Xiaoyong Chen (Musikhalle Hamburg) und Luca Lombardi (Einweihung Hanse-Wissenschaftskolleg). Mehrmals war er Gastdirigent der „Orquestra Sinfônica da Bahia“ (Brasilien).
Eine CD der Kammerphilharmonie portraitiert ihn als Oboisten, Kammermusiker und Dirigenten. (www.kammerphilharmonie.com/Rodrigo_Blumenstock_-_Portrait.html)
Johannes Dehning
Geboren 1980. 1989 erster Klavierunterricht bei Stephan Möller, danach bei Juliane Busse.
Klavierstudium ab 1997 an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Kurt Seibert,
ab 2000 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Gerrit Zitterbart.
Klavierkonzerte mit Orchester: Mozart, Beethoven, Schumann.
Schwerpunkt: Kammermusik und Liedbegleitung.
Unterrichtstätigkeit seit 2005.
Das Doppelkonzert d-moll für Violine und Klavier hat er im Jahre 1999 zusammen mit Nils-Arne Schneider (Violine) und dem Jugendsinfonierorchester Bremen-Nord (Ltg.: Herbert Koloski) in Bremen und Prag aufgeführt.
Mit seinem damaligen Klavierlehrer Prof. Kurt Seibert spielte er das Eröffnungskonzert der Weidener Max-Reger-Tage 1999.
Seit Oktober 2012 studiert er bei Prof. Jochen Köhler am Institut für Musik der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg.