Sonntag, 31. März 2019

17:00 - Worpsweder Orgelmusik

Saal der Alten Worpsweder Schule
Liederabend: „Fleurs de France“
Zum 100.Todesjahr von Lili Boulanger
und Claude Debussy

- «Ariettes oublíées» von Claude Debussy 1885/87 für Sopran und Klavier
Lily Boulanger „Theme et Variations“ 1915 für Klavier Solo
Lily Boulanger «Clairières dans le ciel» 1913/14 für Sopran und Klavier
Germaine Tailleferre «Fleurs de france »1930 für Klavier Solo
Maurice Ravel „Deux mélodies hebraiques“ 1914 für Sopran und Klavier

Margarete Huber - Sopran
Fidan Aghayeva-Edler
Margarete Huber lebt als Sängerin und Komponistin in Berlin. Aktuelles: 2018 sang sie den furiosen Valletto in der Monteverdi- Oper Incoronazione di Poppea am Greek Opera festival in Thessaloniki, und die koloraturreiche Rolle des Damon in der Händel-Oper Acis and Galatea in London, außerdem 5 Uraufführungen Neuer Musik im Berliner Konzerthaus, und vieles mehr. ( Als Komponistin erlebte 2018 ihre Kammeroper SCHATTENLOS im Berliner Schloßplatztheater die zweite Spielzeit, GREEN wurde am Concours international de piano´Orléans uraufgeführt, und M.H. wurde im Komponistenportrait der Cooperativa Neue Musik vorgestellt. Weiteres siehe Komponistin.Als Sängerin reicht ihr Spektrum von virtuosen Hauptrollen in Barockkopern in historischer Aufführungspraxis, und Opernpartien und Liedprogrammen anderer Epochen, bis zu bereits über 50 Uraufführungen Neuer Musik. Sie studierte an der Universität der Künste Berlin, Humboldt Universität Berlin, Universität Bremen, und auch extern. (Gesang, Musikwissenschaft, Komposition.). Ergänzend absolvierte sie Meisterkurse bei György Kurtag, Barbara Schlick, Nigel Rogers und Sayncho Namchylak. // Sie ist Preisträgerin des Internationalen Musikwerttbewerbs für Junge Kultur und des Prix Marguerite de Reding, und war zweijährig Stipendiatin der Musiktheater-Akademie des Festspielhaus Hellerau Dresden.
Als Sängerin reicht ihr Spektrum von virtuosen Hauptrollen in Barockopern in Historischer Aufführungspraxis, etwa Nerone in Agrippina, Phaidra in Ariadne, La Musica in Orfeo (Ltg. Stubbs, Mihajlovic, Rogers,…), bis zu Neuer Musik mit über 50 Uraufführungen von Komponisten unterschiedlichster Tonsprachen, z.B. Corbett, Etherigton, Man, Wettstein, Wallmann, Killius, Zapala. (Gesamtes Opernrepertoire siehe unter Repertoire) Sie singt Konzerte mit Arien (Mozart, Händel, Rossini, Donizetti, Bellini, Puccini, …) , Liedern (Mozart, Debussy, Wolf, Eisler,…) , wiederentdeckten Werken (etwa Charlotte-Schlesinger-Lieder) und Jodlern, sowie Konzerte mit freier Improvisation. Sie sang mit dem Berliner Rundfunksinfonieorchester, Staatssinfonieorchester Kaliningrad und Concerto Brandenburg, und ebenso in einer Punkband. Aktuell ist sie Mitglied im ensemble xenon für Neue Musik, singt im Duo mit den Pianisten Bernd Sandner und Tomas Bächli, und mit der Cembalistin Eva Schulze.

Fidan Aghayeva-Edler
Geboren in Baku, Aserbaidschan
Als Siebenjährige steht sie auf dem Konzertpodium.
Mit elf Jahren spielt sie erstmals mit dem staatlichen Symphonieorchester das Klavierkonzert d-moll von Mozart, später folgt das c-moll von Beethoven und das 2. Klavierkonzert von Rachmaninov.
Erste Ausbildung: im Fach Internationale Beziehungen an der Staatlichen Verwaltungsakademie, mit Auszeichnung 2006 abgeschlossen.

Gleichzeitig: Erfolg bei mehreren Wettbewerben im In- und Ausland (Kara Karayev Klavierwettbewerb in Baku, Smetana Wettbewerb in Plzen, Tschechien), nachdem sie beschlossen hat, Ihren weiteren professionellen Lebenslauf mit der Musik zu verbinden.
Bachelor Studium: 2006-2009 bei Prof. Oqtay Abaskuliev an der Baku Musikakademie.

Während dieser Zeit hat sie sich intensiv mit der Musik des Aserbaidschanischen Klassikers Kara Karayev (1918-1982) beschäftigt. 2007 hat sie (zum ersten Mal in der Geschichte) an der Musikakademie einen 3-teiligen Klavierabend bestehend ausschließlich aus den Werken des großen Meisters gegeben.
2007 Goldene Medaille der Internationale Woche der Konservatorien in Sankt-Petersburg, Russland.
2009 hat sie ein Stipendium des Norwegischen Staates (QUOTA) für ein 2-jähriges Studium in Bergen, Norwegen an der Grieg Akademiet gewonnen.

Master Studium: 2009-2011 beim Prof. Einar Röttingen an der Griegakademiet in Bergen, Norwegen

Während dieser Zeit hat sie eine größere Affinität zur Musik von L.v.Beethoven und C.Debussy gewonnen, mit denen sie auch später viele ihre Projekte verbindet.

Einführung in die Welt der Zeitgenössischen Musik. Erstes großes Projekt: George Crumb´s «Makrokosmos II».

Weitere Neue Musik - Projekte in Norwegen: «Brevet til Louise» von Kenneth Sivertsen (mit Musikakademie Orchester), Quartett von Harald Sæverud (u.a. mit Ricardo Odriozola), «Six pianos» von Steve Reich u.a. mit Post & Mulder (Borealis Festival 2010).
2010 wurde das Ruby Chisel Trio mit Lala Murshudli und Sofya Dudaeva gegründet. Das Ruby Chisel Trio hat mehrere Konzerte in Norwegen (u.a. bei Avgarde Festival, Bergen), Finland (Turku, Jyväskylä), Deutschland (Berlin), Russland (St.Petersburg) und Aserbaidschan (Baku) gespielt. Im Repertoire stand u.a. «Vox balanae» («The voice of the whale») von G.Crumb, ein Musikstück mit Theaterelementen.

Zusammenarbeit mit dem Pianisten Leif Ove Andsnes. 2009 während seiner Arbeitsphase an Rachmaninovs 4.Klavierkonzert hat sie für ihn den Orchesterpart gespielt. 2010 folgte Zusammenarbeit Leif Ove Andsnes mit dem Ruby Chisel Trio im Rahmen der Festspillene i Bergen.

2010 hat sie einen Hochschulwettbewerb gewonnen, nachdem sie mit dem Bergen Symphoniorchester an zwei Abenden Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 spielte.

Meisterkurse: bei Jordi Mora (Interpretation), Bart van Oort (Hammerklavier Technik), Sebastian Colombo (Vicente Scaramuzza Technik)
2011 Festival «Sobiraem druzei» in Moskau: Konzert und ein Workshop über die Technik der modernen Musik.
2011-2012 Konzertmeisterin des Staatlichen «Capella» Chor in Baku, Aserbaidschan; Begleiterin der Gesang Kammermusik-Klasse an der Baku Musik Akademie.

2012 Übersiedlung nach Berlin, Deutschland: Gründung der Familie.

2012 Sommerkurs der Akademie Neue Musik bei Marino Formenti. Diese Begegnung hat ihr einen wichtigen Schwung gegeben. Unter anderem hat sie dort den Zyklus «Zwiesprache» von Wolfgang Rihm in der Anwesenheit des Komponistens aufgeführt.
2013-2016: Konzertexamen Studium bei Prof. Jochen Köhler an der Universität Halle-Wittenberg. Eine Zeit der musikalischen Neubewertung und Neugestaltung. Die Konzertexamen Abschlussprüfung (u.a. 4. Klavierkonzert von L.v.Beethoven) hat sie mit Auszeichnung belegt.

Diese Zeit (aus persönlichen und musikalischen Gründen) war eng mit der Musik der verfemten Komponisten geprägt. In kurzer Zeit hat sie die Werke von A.Schönberg, E.Schulhoff, E.Krenek, A.Webern, B.A.Zimmermann in Ihr Repertoire aufgenommen.

Mehrjährige Kollaborationen mit dem Musikinstrumenten Museum, Schloss Britz, Schloss Grube in Berlin, Moritzburg Museum in Halle, Landesmusikakademie in Sondershausen, Worpsweder Saal der alten Schule, Schloss Rammenau u.v.m. sind erstanden: Seit 2013 bietet sie dort (mehrfach) jährlich unterschiedliche Solo- und Kammermusik-Programme an. zwei Konzerte mit dem Staatlichen Kammerochester Aserbaidschans: Klavierkonzert von Jazz-Klassiker Vagif Mustafazadeh und Klavierkonzert von Alfred Schnittke
2014 Eröffnungskonzert des «Impuls» Festivals: sie war maßgeblich an einer vom MDR live übertragenen Aufführung von „Canto ostinato“, einem umfangreichen Werk des niederländischen Komponisten Simeon ten Holt, beteiligt.
Februar 2016: Soloabend «Kleine Heimat: Übertrag» im BKA Theater, «Unerhörte Musik»: eine der wichtigsten Konzertreihen für moderne Musik in Berlin. Stücke von Komponisten aus Berlin und Baku, inkl. Uraufführung von «September Clouds» von Ayaz Gambarli.

Frühling 2016: eine CD bei «Note und Ton» mit Werken von Wolfgang Stendel und Ernst Krenek: in Zusammenarbeit mit PianistInnen Svetlana Meskhi, Jan-Christoph Homann und Johannes Dehning.

November 2016: Aurora Music Festival Sweden: Meisterkurs bei Peter Donohoe.
2017 International Certificate for Piano Artists, Braine l´Alleud, Belgien: Meisterkurse bei Jerome Loewenthal und Josep Colom.

September 2017: Klavierkonzert von W.A.Mozart F-Dur Nr. 11 mit dem Kammerorchester Aserbaidschan

Konzerttour mit der Neuen Philharmonie Berlin: Saint-Saëns - Le carnaval des animaux

Gewinner von Permanent International Competition On Piano Creativity
2018 Teilnahme am Orléans Klavierwettbewerb für moderne Musik, Orléans Frankreich. Uraufführung von «Green» von Margarete Huber

Sonntag, 24. März 2019

17:00 - Worpsweder Orgelmusik

Saal der Alten Worpsweder Schule
Klavierabend Darya Dadykina
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Klasse: Prof. Jochen Köhler
u.a. Frederik Chopin: 4 Balladen

Darya Dadykina

Darya Dadykina wurde in Kiew (Ukraine) im Jahr 1991 geboren. Sie
erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit 9 Jahren. Sie begann ihre
musikalische Ausbildung an der Lysenko Musikschule für Hochbegabte
und absolvierte ihr Studium mit Prof. Valery Kozlov an der Nationalen
Ukrainischen Tschaikowski-Musikakademie. Ihr Master Diploma hat
Sie an der HfM “Hanns Eisler” in Berlin bei Frau Prof. Susanne
Grützmann gemacht. Im Jahr 2015 war sie von Fondation „Clavarte“
unterstützt. Sie wurde Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, u. A.
des W. Krainews Wettbewerbs für Junge Pianisten in der Ukraine
(2008), “Die Neuen Namen” (Russland, 2008), Bremer
Klavierwettbewerbs (2012). Des weiteren erhielt sie wichtige
Anregungen bei Meisterkursen von T. Dussaut, B. Goetzke, E. Rzhanov,
S. Edelman, V.Rudenko, P. Badura-Skoda, M. Ferrati, B.Bloch, O.
Yablonskaya, P. Lang, F. Bidini, R. Levin, L. Zilberstein. Sie spielte
Konzerte in der Ukraine, Russland, Weißrussland, Uzbekistan, China,
Griechenland, Italien, Deutschland, Österreich, Spanien. Zur Zeit
befindet sie sich im Konzertexamen Studium bei Prof. Jochen Köhler
am Musikinstitut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Darya ist eine der Mitgründern der Internationalen Nikolaj Medtner
Gesellschaft (Berlin, 2017).

Sonntag, 17. März 2019

17:00 - VIII. Worpsweder Orgelfestwochen - Konzert III

Zionskirche
An der Ahrend-Orgel:
Thiemo Janssen (St. Ludgeri Norden)
O Mensch, bewein dein Sünde groß
Orgelwerke zur Passionszeit

Kompositionen von Dieterich Buxtehude,
Georg Böhm und Johann Sebastian Bach

Thiemo Janssen stammt aus Freiburg und studierte in Hannover, Lyon und Hamburg Kirchenmusik, Musiktheorie, Cembalo und Orgel, u. a. bei Ulrich Bremsteller, Louis Robilliard und Wolfgang Zerer, bei dem er seine Studien mit dem Konzertexamen für Orgel abschloss. Durch Kurse bei Harald Vogel lernte er die norddeutsche Orgellandschaft kennen.
Von 1995 bis 2000 war Thiemo Janssen Kantor und Organist an der Woehl-Orgel in St. Nikolaus in Friedrichshafen am Bodensee, wo er die “Internationale Orgelakademie Bodensee” leitete und eine breite Chorarbeit betreute.
Seit 2000 ist er gemeinsam mit seiner Frau Agnes Luchterhandt Organist an der weltberühmten Arp-Schnitger-Orgel der Ludgerikirche in Norden/Ostfriesland. Bis 2006 unterrichtete er Orgel an der Hamburger Musikhochschule.
Thiemo Janssen ist als Solist und Kursdozent international gefragt. Er konzertierte an bedeutenden Orgeln in Europa, Japan, Korea, den USA und Australien, wobei ihm neben der Alten Musik besonders auch die deutsche und französische Orgelsymphonik am Herzen liegt. So war er im Frühjahr 2016 zu einer Tournée nach Tokio, Osaka und Nagasaki eingeladen, wo er eine Kopie der Uttumer Renaissance-Orgel einweihen durfte. 2017 wurde Thiemo Janssen erstmals zu Kursen und Konzerten nach Seoul eingeladen.
Mehrere Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren sein vielseitiges Repertoire. Für seine erste in Norden zusammen mit Agnes Luchterhandt aufgenommene CD wurde er mit dem “Preis der deutschen Schallplattenkritik” ausgezeichnet.
www.norden-ludgeri.de
Eintritt 10 Euro, ermässigt 5 Euro
(2 Euro AboCard-Rabatt)
Karten bei Nordwest-Ticket
(Tel.: 0421-363636)
www.nordwest-ticket.de
sowie allen dem Weserkurier
angeschlossenen Verlagshäusern
Philine-Vogeler-Haus Worpswede

Sonntag, 10. März 2019

17:00 - VIII. Worpsweder Orgelfestwochen - Konzert II

An der Ahrend-Orgel:
Peter Waldner (Innsbruck)
VON DER LEBENSFREUDE

Barocke Orgelwerke aus England,
Flandern & Deutschland
Kompositionen von Jan Pieterszoon Sweelinck,
John Bull, Pieter Cornet, Samuel Scheidt,
Melchior Schildt, Dieterich Buxtehude,
Georg Böhm, Johann Gottfried Walther
und Johann Sebastian Bach

Der Cembalist und Organist Peter Waldner stammt aus Mals im Vinschgau und
studierte Musikwissenschaft und Germanistik an der Leopold - Franzens Universität
in Innsbruck sowie Cembalo, Orgel und Klavier am Tiroler Landeskonservatorium
bei Reinhard Jaud und Bojidar Noev.
Von 1992 bis 1995 spezialisierte er sich mit Hilfe eines Stipendiums des Landes Tirol
und des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst in Holland, Frankreich und
der Schweiz auf die Interpretation Alter Musik an historischen Instrumenten: er
studierte Cembalo bei Gustav Leonhardt in Amsterdam und William Christie in
Paris, erhielt Unterricht bei Hans van Nieuwkoop und Kees van Houten an den
historischen Orgeln von Amsterdam, Haarlem, Alkmaar und Helmond und bildete
sich bei Jean-Claude Zehnder an der “Schola Cantorum” Basel im Clavichord- und
Orgelspiel fort.
Weiters besuchte er zahlreiche Meisterkurse in ganz Europa bei Gustav Leonhardt,
Luigi Ferdinando Tagliavini, Jean-Claude Zehnder, Jesper Christensen, Kenneth
Gilbert, Harald Vogel, Pierre Hantai und Daniel Roth.
Seit 1988 ist Peter Waldner Organist der Landschaftlichen Pfarre Mariahilf in
Innsbruck.
Derzeit unterrichtet er Cembalo, Orgel und Generalbaß am Tiroler
Landeskonservatorium und am Mozarteum in Innsbruck.
Eine rege Konzerttätigkeit führte ihn in die wichtigsten Länder Europas, bei vielen
Festivals für Alte Musik war er zu Gast.
Zahlreiche CD- und verschiedene Rundfunkaufnahmen (ORF, RAI, Holländischer
Rundfunk KRO) dokumentieren seine Vielseitigkeit.
Seit 1994 spielt Peter Waldner in regelmässigen Abständen CDs mit Alter Musik an
historischen Tasteninstrumenten ein, die zunächst im Eigenverlag, später dann
beim ORF Tirol und Vorarlberg, beim Label “Extraplatte” Wien und in der ORF -
Edition Alte Musik erschienen und von der internationalen Fachpresse sehr positiv
rezensiert wurden.
Seine beiden CDs “Orgellandschaft Ritten I & II” wurden mit dem Pasticcio-Preis des
Österreichischen Rundfunks Ö1 ausgezeichnet.
Peter Waldner ist künstlerischer Leiter der Konzertreihe für Alte Musik
“Innsbrucker Abendmusik” (1988 - 2013: “Abendmusic - Lebensmusik”) und
Gründer des Tiroler Ensembles für Alte Musik “vita & anima”, mit dem er seit vielen
Jahren unterschiedlichste Konzertprojekte realisiert.
Regelmäßig konzertiert er auf verschiedensten historischen Tasteninstrumenten, an
Orgel, Cembalo, Virginal, Spinett, Clavichord, Lautenclavier und Fortepiano.
Seit vielen Jahren arbeitet er vor allem an Johann Sebastian Bachs Orgel- und
Cembalowerk, das er in einem groß angelegten Zyklus zu neuem Leben erweckt.
Mehrfach spielte er Bachs bedeutendste Kompositionszyklen für Clavier und Orgel
im Konzert:
die “Kunst der Fuge”, beide Bücher des “Wohltemperierten Claviers”, die “Goldberg-
Variationen”, die “Französischen Suiten”, die “Inventionen & Sinfonien”, das
“Musicalische Opfer”, das “OrgelBüchlein”, die Leipziger und die Schübler Choräle.
Immer wieder kam es auch zur Zusammenarbeit mit anerkannten Ensembles für
Alte Musik: La Capella Reial de Catalunya & Le Concert des Nations (Jordi Savall),
Atalanta Fugiens Milano, La Venexiana, Prihsna Ensemble, Les Sacqueboutiers de
Toulouse, Piccolo Concerto Wien und Oni Wytars.
1989 erhielt Peter Waldner ein Stipendium der Klavierfirma Bösendorfer Wien,
1991 den Musikförderungspreis der Tiroler Sparkassen und 1994 den Jacob-Stainer-
Preis des Landes Tirol für seine Verdienste um die Interpretation Alter Musik an
historischen Tasteninstrumenten.
Peter Waldner gilt als profunder Kenner des reichhaltigen Repertoires für die
Tasteninstrumente Cembalo, Orgel, Fortepiano und der entsprechenden
historischen Aufführungspraxis.
Sein interpretatorisches Interesse gilt vor allem der Musik der Renaissance, des
Barock, der Frühklassik sowie im besonderen dem kompositorischen Schaffen
Johann Sebastian Bachs.

Eintritt 10 Euro, ermässigt 5 Euro
(2 Euro AboCard-Rabatt)
Karten bei Nordwest-Ticket
(Tel.: 0421-363636)
www.nordwest-ticket.de
sowie allen dem Weserkurier
angeschlossenen Verlagshäusern
Philine-Vogeler-Haus Worpswede

Sonntag, 3. März 2019

17:00 - VIII. Worpsweder Orgelfestwochen - Konzert I

An der Ahrend-Orgel:
Florence Jowers (USA)
Bach als Schüler und Lehrer

Kompositionen von Dieterich Buxtehude,
Georg Böhm,Johann Sebastian Bach,
Johann Ludwig Krebs
und Felix Mendelssohn-Bartholdy

Florence Jowers war Professorin für Musik an der Lenoir-Rhyne-Universität in Hickory, North Carolina,  und als Universitätsorganistin tätig. In dieser Stellung gründete und leitete sie den Lenoir-Rhyne Youth Choir, einen professionellen Jugendchor. Neben ausgedehnter Konzerttätigkeit im Südosten der USA reiste sie mit diesem Chor zu Festivals und Konzerten auch in anderen Staaten der USA, darunter auch New York City und Carnegie Hall. Auch in Deutschland, England, Frankreich und Österreich trat sie mit dem Chor auf.
 
Florence Jowers erlangte ihren Master in Musik an der Yale University. Sie erhielt dann ein Rotary Stipendium für Orgel, das sie zum inzwischen verstorbenen Anton Heiller nach Wien brachte.
Sie arbeite auch in das Kollegium des “Bach Aria Institutes” in Stonybrook, NY. Viele professionelle Konferenzen profitierten von ihrer Tätigkeit als Werkstattleiterin.
Orgelkonzertreisen  führten sie durch die USA und besonders gerne nach Deutschland, aber auch nach Österreich, Lettland und Tschechien. 
Seit ihrer Emeritierung 2015 leitet Florence Jowers die musikalischen Aktivitäten an der Christ Lutheran Church in Staunton, Virginia, und ist dort als Organistin und Chorleiterin tätig.

Eintritt 10 Euro, ermässigt 5 Euro
(2 Euro AboCard-Rabatt)
Karten bei Nordwest-Ticket
(Tel.: 0421-363636)
www.nordwest-ticket.de
sowie allen dem Weserkurier
angeschlossenen Verlagshäusern
Philine-Vogeler-Haus Worpswede