Saal der Alten Worpsweder Schule
Liederabend: „Fleurs de France“
Zum 100.Todesjahr von Lili Boulanger
und Claude Debussy

- «Ariettes oublíées» von Claude Debussy 1885/87 für Sopran und Klavier
Lily Boulanger „Theme et Variations“ 1915 für Klavier Solo
Lily Boulanger «Clairières dans le ciel» 1913/14 für Sopran und Klavier
Germaine Tailleferre «Fleurs de france »1930 für Klavier Solo
Maurice Ravel „Deux mélodies hebraiques“ 1914 für Sopran und Klavier

Margarete Huber - Sopran
Fidan Aghayeva-Edler
Margarete Huber lebt als Sängerin und Komponistin in Berlin. Aktuelles: 2018 sang sie den furiosen Valletto in der Monteverdi- Oper Incoronazione di Poppea am Greek Opera festival in Thessaloniki, und die koloraturreiche Rolle des Damon in der Händel-Oper Acis and Galatea in London, außerdem 5 Uraufführungen Neuer Musik im Berliner Konzerthaus, und vieles mehr. ( Als Komponistin erlebte 2018 ihre Kammeroper SCHATTENLOS im Berliner Schloßplatztheater die zweite Spielzeit, GREEN wurde am Concours international de piano´Orléans uraufgeführt, und M.H. wurde im Komponistenportrait der Cooperativa Neue Musik vorgestellt. Weiteres siehe Komponistin.Als Sängerin reicht ihr Spektrum von virtuosen Hauptrollen in Barockkopern in historischer Aufführungspraxis, und Opernpartien und Liedprogrammen anderer Epochen, bis zu bereits über 50 Uraufführungen Neuer Musik. Sie studierte an der Universität der Künste Berlin, Humboldt Universität Berlin, Universität Bremen, und auch extern. (Gesang, Musikwissenschaft, Komposition.). Ergänzend absolvierte sie Meisterkurse bei György Kurtag, Barbara Schlick, Nigel Rogers und Sayncho Namchylak. // Sie ist Preisträgerin des Internationalen Musikwerttbewerbs für Junge Kultur und des Prix Marguerite de Reding, und war zweijährig Stipendiatin der Musiktheater-Akademie des Festspielhaus Hellerau Dresden.
Als Sängerin reicht ihr Spektrum von virtuosen Hauptrollen in Barockopern in Historischer Aufführungspraxis, etwa Nerone in Agrippina, Phaidra in Ariadne, La Musica in Orfeo (Ltg. Stubbs, Mihajlovic, Rogers,…), bis zu Neuer Musik mit über 50 Uraufführungen von Komponisten unterschiedlichster Tonsprachen, z.B. Corbett, Etherigton, Man, Wettstein, Wallmann, Killius, Zapala. (Gesamtes Opernrepertoire siehe unter Repertoire) Sie singt Konzerte mit Arien (Mozart, Händel, Rossini, Donizetti, Bellini, Puccini, …) , Liedern (Mozart, Debussy, Wolf, Eisler,…) , wiederentdeckten Werken (etwa Charlotte-Schlesinger-Lieder) und Jodlern, sowie Konzerte mit freier Improvisation. Sie sang mit dem Berliner Rundfunksinfonieorchester, Staatssinfonieorchester Kaliningrad und Concerto Brandenburg, und ebenso in einer Punkband. Aktuell ist sie Mitglied im ensemble xenon für Neue Musik, singt im Duo mit den Pianisten Bernd Sandner und Tomas Bächli, und mit der Cembalistin Eva Schulze.

Fidan Aghayeva-Edler
Geboren in Baku, Aserbaidschan
Als Siebenjährige steht sie auf dem Konzertpodium.
Mit elf Jahren spielt sie erstmals mit dem staatlichen Symphonieorchester das Klavierkonzert d-moll von Mozart, später folgt das c-moll von Beethoven und das 2. Klavierkonzert von Rachmaninov.
Erste Ausbildung: im Fach Internationale Beziehungen an der Staatlichen Verwaltungsakademie, mit Auszeichnung 2006 abgeschlossen.

Gleichzeitig: Erfolg bei mehreren Wettbewerben im In- und Ausland (Kara Karayev Klavierwettbewerb in Baku, Smetana Wettbewerb in Plzen, Tschechien), nachdem sie beschlossen hat, Ihren weiteren professionellen Lebenslauf mit der Musik zu verbinden.
Bachelor Studium: 2006-2009 bei Prof. Oqtay Abaskuliev an der Baku Musikakademie.

Während dieser Zeit hat sie sich intensiv mit der Musik des Aserbaidschanischen Klassikers Kara Karayev (1918-1982) beschäftigt. 2007 hat sie (zum ersten Mal in der Geschichte) an der Musikakademie einen 3-teiligen Klavierabend bestehend ausschließlich aus den Werken des großen Meisters gegeben.
2007 Goldene Medaille der Internationale Woche der Konservatorien in Sankt-Petersburg, Russland.
2009 hat sie ein Stipendium des Norwegischen Staates (QUOTA) für ein 2-jähriges Studium in Bergen, Norwegen an der Grieg Akademiet gewonnen.

Master Studium: 2009-2011 beim Prof. Einar Röttingen an der Griegakademiet in Bergen, Norwegen

Während dieser Zeit hat sie eine größere Affinität zur Musik von L.v.Beethoven und C.Debussy gewonnen, mit denen sie auch später viele ihre Projekte verbindet.

Einführung in die Welt der Zeitgenössischen Musik. Erstes großes Projekt: George Crumb´s «Makrokosmos II».

Weitere Neue Musik - Projekte in Norwegen: «Brevet til Louise» von Kenneth Sivertsen (mit Musikakademie Orchester), Quartett von Harald Sæverud (u.a. mit Ricardo Odriozola), «Six pianos» von Steve Reich u.a. mit Post & Mulder (Borealis Festival 2010).
2010 wurde das Ruby Chisel Trio mit Lala Murshudli und Sofya Dudaeva gegründet. Das Ruby Chisel Trio hat mehrere Konzerte in Norwegen (u.a. bei Avgarde Festival, Bergen), Finland (Turku, Jyväskylä), Deutschland (Berlin), Russland (St.Petersburg) und Aserbaidschan (Baku) gespielt. Im Repertoire stand u.a. «Vox balanae» («The voice of the whale») von G.Crumb, ein Musikstück mit Theaterelementen.

Zusammenarbeit mit dem Pianisten Leif Ove Andsnes. 2009 während seiner Arbeitsphase an Rachmaninovs 4.Klavierkonzert hat sie für ihn den Orchesterpart gespielt. 2010 folgte Zusammenarbeit Leif Ove Andsnes mit dem Ruby Chisel Trio im Rahmen der Festspillene i Bergen.

2010 hat sie einen Hochschulwettbewerb gewonnen, nachdem sie mit dem Bergen Symphoniorchester an zwei Abenden Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 spielte.

Meisterkurse: bei Jordi Mora (Interpretation), Bart van Oort (Hammerklavier Technik), Sebastian Colombo (Vicente Scaramuzza Technik)
2011 Festival «Sobiraem druzei» in Moskau: Konzert und ein Workshop über die Technik der modernen Musik.
2011-2012 Konzertmeisterin des Staatlichen «Capella» Chor in Baku, Aserbaidschan; Begleiterin der Gesang Kammermusik-Klasse an der Baku Musik Akademie.

2012 Übersiedlung nach Berlin, Deutschland: Gründung der Familie.

2012 Sommerkurs der Akademie Neue Musik bei Marino Formenti. Diese Begegnung hat ihr einen wichtigen Schwung gegeben. Unter anderem hat sie dort den Zyklus «Zwiesprache» von Wolfgang Rihm in der Anwesenheit des Komponistens aufgeführt.
2013-2016: Konzertexamen Studium bei Prof. Jochen Köhler an der Universität Halle-Wittenberg. Eine Zeit der musikalischen Neubewertung und Neugestaltung. Die Konzertexamen Abschlussprüfung (u.a. 4. Klavierkonzert von L.v.Beethoven) hat sie mit Auszeichnung belegt.

Diese Zeit (aus persönlichen und musikalischen Gründen) war eng mit der Musik der verfemten Komponisten geprägt. In kurzer Zeit hat sie die Werke von A.Schönberg, E.Schulhoff, E.Krenek, A.Webern, B.A.Zimmermann in Ihr Repertoire aufgenommen.

Mehrjährige Kollaborationen mit dem Musikinstrumenten Museum, Schloss Britz, Schloss Grube in Berlin, Moritzburg Museum in Halle, Landesmusikakademie in Sondershausen, Worpsweder Saal der alten Schule, Schloss Rammenau u.v.m. sind erstanden: Seit 2013 bietet sie dort (mehrfach) jährlich unterschiedliche Solo- und Kammermusik-Programme an. zwei Konzerte mit dem Staatlichen Kammerochester Aserbaidschans: Klavierkonzert von Jazz-Klassiker Vagif Mustafazadeh und Klavierkonzert von Alfred Schnittke
2014 Eröffnungskonzert des «Impuls» Festivals: sie war maßgeblich an einer vom MDR live übertragenen Aufführung von „Canto ostinato“, einem umfangreichen Werk des niederländischen Komponisten Simeon ten Holt, beteiligt.
Februar 2016: Soloabend «Kleine Heimat: Übertrag» im BKA Theater, «Unerhörte Musik»: eine der wichtigsten Konzertreihen für moderne Musik in Berlin. Stücke von Komponisten aus Berlin und Baku, inkl. Uraufführung von «September Clouds» von Ayaz Gambarli.

Frühling 2016: eine CD bei «Note und Ton» mit Werken von Wolfgang Stendel und Ernst Krenek: in Zusammenarbeit mit PianistInnen Svetlana Meskhi, Jan-Christoph Homann und Johannes Dehning.

November 2016: Aurora Music Festival Sweden: Meisterkurs bei Peter Donohoe.
2017 International Certificate for Piano Artists, Braine l´Alleud, Belgien: Meisterkurse bei Jerome Loewenthal und Josep Colom.

September 2017: Klavierkonzert von W.A.Mozart F-Dur Nr. 11 mit dem Kammerorchester Aserbaidschan

Konzerttour mit der Neuen Philharmonie Berlin: Saint-Saëns - Le carnaval des animaux

Gewinner von Permanent International Competition On Piano Creativity
2018 Teilnahme am Orléans Klavierwettbewerb für moderne Musik, Orléans Frankreich. Uraufführung von «Green» von Margarete Huber