Sonntag, 27. Februar 2022

17:00 - Worpsweder Orgelmusik

Zionskirche Worpswede
“Ein vermischter angenehmer Styl”
Französisch-deutsche Musik
des 17. Jahrhunderts
für Barocklaute und Orgel

Tobias Tietze - Barocklaute
Daniel Braddell - Ahrend-Orgel
Kompositionen von Gaultier,
Weckmann, Froberger und Strobel

Sonntag, 13. Februar 2022

17:00 - Worpsweder Orgelmusik

Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Studierende der Hochschule für Künste Bremen
Leitung: Prof. Stephan Leuthold
und Prof. Edoardo Bellotti
Barocke Orgelmusik

Sonntag, 6. Februar 2022

17:00 - Worpsweder Orgelmusik

Zionskirche Worpswede
Klavierabend Darya Dadykina
Kompositionen von
Rameau, Debussy u.a.

2G Plus-Regel
Es müssen FFP2 Masken während der Dauer des Konzertes getragen werden.
Kostenlose Testmöglichkeiten bestehen am Sonntag von 10 bis 13 Uhr im
Testzentrum Worpswede (CurAer)
Hembergstr. 29a in Worpswede

Wer geboostert ist, braucht sich nicht testen zu lassen.

Darya Dadykina zählt zu den Spitzentalenten unter den Nachwuchspianisten. Sie ist
Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, beherrscht ein ungewöhnlich umfangreiches
Repertoire mit Werken aller wichtigen Stilrichtungen der Klaviermusik vom Barock bis zur jüngsten Moderne und verfügt über eine reiche Bühnenerfahrung. Bei Publikum und Kritik finden die besondere Ausdrucksintensität, die außergewöhnliche Virtuosität und der subtile Klangsinn dieser starken Künstlerpersönlichkeit eine große Resonanz.

Darya Dadykina wurde als Kind einer Künstlerfamilie in Kiev (Ukraine) geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von neun Jahren. Sie setzte ihre
musikalische Ausbildung bei Irina Barinova an der Lysenko Musikschule für
Hochbegabte fort, wo sie neben ihrem Hauptfach Klavier auch Musikwissenschaft
studierte. Später wurde sie in die Klasse von Prof. Valery Kozlov an der Nationalen
Ukrainischen Tschaikowsky-Musikakademie aufgenommen. Schon während dieser
Studienjahre ist sie in Konzerten mit den Philharmonie-Orchestern von Kiew,
Chernigow und Kharkow solistisch hervorgetreten, hat zahlreiche Klavierabende
gegeben und wirkte in hochkarätigen Kammermusikprojekten mit. Im Jahre 2013
organisierte sie das Kammermusikfestival „the openeD sounD“ in Chernigow.

Seit 2014 wohnt die Pianistin in Berlin, wo sie an der Hochschule für Musik „Hanns
Eisler“ ihr Masterdiplom ablegte.
Gegenwärtig bereitet sie sich in der Klasse von Prof. Jochen Köhler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf ihr
Konzertexamen vor. Wichtige Impulse erhielt sie in Meisterkursen bedeutender
Interpreten wie T. Dussaut, B. Goetzke, E. Rzhanov, S. Edelmann, V. Rudenko, P. Badura-Skoda, M. Ferrati, B. Bloch, O. Yablonskaya, P. Lang, F. Bidini, R. Levin und L. Zilberstein sowie bei Festivals wie der Bashmet Academy Minsk (2010/2011), den Sommerkursen des Mozarteums in Salzburg (2013) und dem Emil Gilels Festival Freiburg (2018).

Darya Dadykina tritt regelmäßig mit Soloprogrammen und in Kammermusik- und
Liedprojekten hervor, in denen sie mit ungewöhnlichen Programmkonzeptionen
Brücken zwischen verschiedenen Epochen und Gattungen schlägt. Dabei schenkt sie ihre Aufmerksamkeit nicht nur den bedeutenden Marksteinen des Repertoires, sondern auch zu Unrecht vergessenen Komponisten und Werken. Großes Interesse bringt die junge Künstlerin der Interaktion verschiedener Künste entgegen – so war sie an Aufführungen des Schauspiels „Liv Stein“ mit integrierter Live-Klaviermusik (Berlin, 2015 und 2016) und des musikalisch-literarischen Märchenprojektes „Taro“ (Medtner-Festival 2018) beteiligt.

Darya Dadykina ist Mitbegründerin der Internationalen Nikolaj Medtner Gesellschaft. Ihre Konzerttätigkeit erstreckt sich über ganz Europa. Sie ist in der Ukraine, Russland, Weißrussland, Uzbekistan, Deutschland, Österreich, Italien, Spanien und Griechenland in so bedeutenden Konzertsälen wie der Philharmonie Kiew, der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Konzerthaus „Die Glocke“ in Bremen und der Liszt Akademie Budapest aufgetreten. Eine vierwöchige Solotournee führte sie im Jahre 2017 in China, eine Tournee mit der Klassischen Philharmonie Bonn unter der Leitung von Heribert Beissel in 10 der bedeutendsten Säle Deutschlands (u.a. Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld, Laeieszhalle Hamburg, Meistersingerhalle Nürnberg, Liederhalle Stuttgart).

Bemerkenswert sind die große Souveränität, mit der Darya Dadykina Kompositionen ganz unterschiedlicher Stilrichtungen gestaltet, und die Überlegenheit, mit der sie „Schwerstes vom Schweren“ wie das 2. Klavierkonzert von Prokofieff bewältigt. In den letzten Jahren hat sie sich sehr intensiv mit den Werken Beethovens und Schuberts auseinandergesetzt, denen ihre besondere Liebe gilt. Sie verkörpert einen Künstlertypus, der die virtuose Beherrschung des Instrumentes nicht als Selbstzweck betrachtet, sondern als notwendiges Fundament für eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den Intentionen des Komponisten und für die Darstellung des jeweiligen Werkes ansieht.