KALENDER:
26.September 2021 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Kammerkonzert
Ulrike Petritzki - Blockflöten
Stephan Schrader - Dulzian und Blockflöten
Olaf Tetampel, Viola da gamba
Hans-Dieter Renken, Orgelpositiv

Im Konzert erklingen Werke des frühen 17. Jahrhunderts von S. Rossi, G. Frescobaldi, B. Marini u.a.. Die Bremer Musiker*innen sind allesamt Spezialisten für die sogenannte "Alte Musik" und spielen auf Nachbauten historischer Instrumente. Das Ensemble wurde in 2019 für die Konzertreihe "Erbhof-Musik" des Weser-Renaissanceschlosses in Thedinghausen gegründet und tritt nun auch -nach langer pandemiebedingter Pause- in der Worpsweder Kirche auf.
03.Oktober 2021 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Thorsten Ahlrichs (Ganderkesee)
Kompositionen von Jan Pieterszoon Sweelinck,
Franz Tunder u.a.

Thorsten Ahlrichs
Thorsten Ahlrichs stammt aus Wilhelmshaven. An der barocken Christian-Vater-Orgel (1711) der St. Stephanus-Kirche Wilhelmshaven/Fedderwarden begann er seine Orgellaufbahn bereits mit 11 Jahren. Die Orgellandschaft der Oldenburgischen Kirche mit ihren vielen historischen Instrumenten prägte ihn von Anfang an.
Er studierte Kirchenmusik und Cembalo an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei den Professoren Pieter van Dijk, Menno van Delft, Andreas Rondthaler und Hannelotte Pardall. Er war Assistent an der Hauptkirche St. Petri Hamburg und Organist an der Hauptkirche St. Trinitatis Altona bevor er von 2007 bis 2014 Kantor und Organist an der Michaeliskirche Kaltenkirchen und ehrenamtlicher Hoforganist am Schloss Gottorf, Schleswig war.
Von 2012 – 2013 arbeitete er in Norwegen in Florø an der dortigen Stadtkirche.
Seit 2015 ist Thorsten Ahlrichs Kreiskantor im Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg-Land mit Sitz an der St. Cyprian- und Corneliuskirche Ganderkesee mit ihrer Arp-Schnitger-Orgel (1699/1760).
Als Organist und Cembalist konzertierte er in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Polen, Dänemark, Schweden und Norwegen, sowohl solistisch als auch in verschiedenen Ensembles. Im Frühjahr 2016 spielte er eine CD mit Werken von Buxtehude, Schildt, Leyding, Böhm, Scheidemann, Lübeck und Praetorius an der Schnitger-Orgel in Ganderkesee ein.
Für das Schnitger-Gedenkjahr 2019 war er Beauftragter der Ev. – Luth. Kirche in Oldenburg für die Entwicklung, Koordination und Begleitung von verschiedenen Projekten rund um die historische Oldenburger Orgellandschaft.
Zudem ist er mehrfach als Jury-Mitglied bei Stellenbesetzungen und Förderinstitutionen tätig.
Im Jahr 2021 spielt er sämtliche Orgelwerke von Jan Pieterszoon Sweelinck in verschiedenen Konzert-Zyklen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Vermittlung des Instrumentes Orgel und Neue Musik für historische Orgeln.
10.Oktober 2021 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Hynjoo Na - Orgel
Kompositionen von Frescobaldi, Polaroli,
Lübeck, Buxtehude, Scheidemann und J.S. Bach

Hyunjoo Na Hyunjoo Na stammt aus Seoul in Südkorea. Sie hat Klavier und Kirchenmusik an der Chongshin Universität in Seoul studiert. Anschließend hat sie in Warschau bei Professor Joachim Grubich an der Fryderyk-Chopin-Universität für Musik ein Orgelstudium abgeschlossen. An der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden belegte sie danach ein Orgel Aufbaustudium bei Professor Martin Strohhäcker. Das Studium Künstlerische Ausbildung absolvierte sie dann bei Martin Stephan in Halle /Saale an der Hochschule für Kirchenmusik. Ihre nächste Station war Bremen. An der Hochschule für Künste studierte sie Orgel bei Eckhart Kuper und Tillmann Benfer. Ihre Kenntnisse und ihr Repertoire erweiterte sie in einem Studium der Alten Musik bei Prof. Harald Vogel, Prof. Hans Davidsson und Prof. Edoardo Bellotti. Den Abschluss Kirchenmusik Bachelor erlangte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Danach hat sie Kirchmusik Master an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover abgeschlossen. Sie macht Kammermusik mit verschiedenen Ensembles und Orchestern. Hyunjoo Na hat ein umfangreiches Repertoire und gibt regelmäßig Konzerte in Europa und Deutschland. Als Kirchenmusikerin leitete sie verschiedene Chöre. Seit 2019 arbeitet sie als Kantorin in der Simon-Petrus Kirche und der St. Johannes Kirche in Bremen.
17.Oktober 2021 / 17:17
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Eckhart Kuper - Orgel
Choralbearbeitungen über
"Schmücke dich, o liebe Seele"
und andere Orgelwerke

Eckhart Kuper (* 1961) studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und erwarb dort die Diplome für Kirchenmusik und Komposition. Er setzte dann sein Studium bei Hans van Nieuwkoop am Sweelinck-Conservatorium in Amsterdam fort. Anschließend studierte er Cembalo in Hannover bei Prof. L. Rovatkay, wo er mit dem Solistendiplom 1991 sein Studium abschloss. 1995 war er Finalist beim “Internationalen Bach-Orgelwettbewerb” in Haarlem, NL. Neben seiner Konzerttätigkeit als Cembalist und Organist ist er Lehrbeauftragter für Historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig und Lehrbeauftragter für Cembalo und Continuo an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie der Hochschule für Kirchenmusik der Ev. Kirche von Westfalen in Herford. Kuper beschäftigt sich mit alten Stimmsystemen, dem sprachlichen Ansatz in der Musik sowie mit den Möglichkeiten der Körpererfahrung.
07.November 2021 / 17:00
Zionskirche Worpswede
„Bremer Spielleyt“
Karl-Eberhard Gregory - Blockflöte
Helmut Schaarschmidt - Oboe und Moderation
Bodo Bemmer - Violine
Almut Pahl - Fagott
Bertram Kloss - Orgel
Musik aus Barock und Frühklassik
14.November 2021 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Texte und Musik zum Volkstrauertag

Mitwirkende - Texte
Pastor Jörn Contag, Dr. Narciss Göbbel,
Detlef Schobeß, Dr. Hans Ganten
Mitwirkende - Musik
Bernd Schlott - Saxophon und Klarinette
Ulrike Dehning - Orgel
Kompositionen von Bernd Schlott, Juan María Solare
und Johann Sebastian Bach
21.November 2021 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Studierende der Hochschule für Künste Bremen
Leitung: Prof. Stephan Leuthold
und Prof. Edoardo Bellotti
Barocke Orgelmusik
13.Februar 2022 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Studierende der Hochschule für Künste Bremen
Leitung: Prof. Stephan Leuthold
und Prof. Edoardo Bellotti
Barocke Orgelmusik
08.Mai 2022 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Studierende der Hochschule für Künste Bremen
Leitung: Prof. Stephan Leuthold
und Prof. Edoardo Bellotti
Barocke Orgelmusik
19.Juni 2022 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Studierende der Hochschule für Künste Bremen
Leitung: Prof. Stephan Leuthold
und Prof. Edoardo Bellotti
Barocke Orgelmusik
06.November 2022 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Studierende der Hochschule für Künste Bremen
Leitung: Prof. Stephan Leuthold
und Prof. Edoardo Bellotti
Barocke Orgelmusik
13.November 2022 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Erinnerungskultur am Volkstrauertag
Eine Lesung mit Texten aus
„Zuzana Růžičková – LEBENSFUGE“
verwoben mit Werken für Cembalo von J.S. Bach, D. Scarlatti u.a.

„Hände sind nicht alles, es ist das Herz, das wirklich zählt.“
Der zutiefst beeindruckende Lebensweg der Zuzana Růžičková, Cembalistin und Bach-Interpretin
Johanna Krumstroh - Rezitation
Martin Böcker - Cembalo


Herausgerissen aus einer behüteten Kindheit wird Zuzana Růžičková in Konzentrationslager verschleppt, überlebt Theresienstadt, Auschwitz, Neuengamme und Bergen-Belsen. Eine Sarabande von Johann Sebastian Bach ist es, die ihr im Lager das Leben rettet – sie erklingt in ihrem Kopf: „Die Nazis wissen nicht einmal, dass die Musik da ist. Sie können sie mir nicht stehlen. Sie gehört mir, mir allein.“
Trotz der durch Zwangsarbeit zerschundenen Hände schafft sie es mit unglaublicher Anstrengung, vollkommener Hingabe und positivem Lebenswillen, nach dem Krieg in Prag Musik zu studieren. Sie entdeckt für sich das Cembalo: „Ich empfand eine derart starke Verbindung zu diesem Tasteninstrument, dem Bach stets den Vorzug gegeben hatte, als ich zu spielen begann… es war wie nach Hause kommen.“
Zuzana Růžičková war eine Legende – nicht nur als Mensch, sondern auch als Musikerin, sie wurde gefeiert und verehrt. 2017 erschien ihr Gesamtwerk neu, am 27. September desselben Jahres starb die Grande Dame des Cembalo in Prag.