KALENDER:
24.März 2019 / 17:00
Saal der Alten Worpsweder Schule
Klavierabend Darya Dadykina
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Klasse: Prof. Jochen Köhler
Kompositionen von Frederik Chopin: Nocturnes, Valses und 4 Balladen

Darya Dadykina wurde in Kiew (Ukraine) im Jahr 1991 geboren. Sie erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit 9 Jahren. Sie begann ihre musikalische Ausbildung an der Lysenko Musikschule für Hochbegabte und absolvierte ihr Studium mit Prof. Valery Kozlov an der Nationalen Ukrainischen Tschaikowski-Musikakademie. Ihr Master Diploma hat Sie an der HfM "Hanns Eisler" in Berlin bei Frau Prof. Susanne Grützmann gemacht. Im Jahr 2015 war sie von Fondation „Clavarte“ unterstützt. Sie wurde Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, u. A. des W. Krainews Wettbewerbs für Junge Pianisten in der Ukraine (2008), "Die Neuen Namen" (Russland, 2008), Bremer Klavierwettbewerbs (2012). Des weiteren erhielt sie wichtige Anregungen bei Meisterkursen von T. Dussaut, B. Goetzke, E. Rzhanov, S. Edelman, V.Rudenko, P. Badura-Skoda, M. Ferrati, B.Bloch, O. Yablonskaya, P. Lang, F. Bidini, R. Levin, L. Zilberstein. Sie spielte Konzerte in der Ukraine, Russland, Weißrussland, Uzbekistan, China, Griechenland, Italien, Deutschland, Österreich, Spanien. Zur Zeit befindet sie sich im Konzertexamen Studium bei Prof. Jochen Köhler am Musikinstitut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Darya ist eine der Mitgründern der Internationalen Nikolaj Medtner Gesellschaft (Berlin, 2017).
31.März 2019 / 17:00
Saal der Alten Worpsweder Schule
Liederabend: „Fleurs de France“
Zum 100.Todesjahr von Lili Boulanger
und Claude Debussy

- «Ariettes oublíées» von Claude Debussy 1885/87 für Sopran und Klavier Lily Boulanger „Theme et Variations“ 1915 für Klavier Solo Lily Boulanger «Clairières dans le ciel» 1913/14 für Sopran und Klavier Germaine Tailleferre «Fleurs de france »1930 für Klavier Solo Maurice Ravel „Deux mélodies hebraiques“ 1914 für Sopran und Klavier
Margarete Huber - Sopran
Fidan Aghayeva-Edler
Margarete Huber lebt als Sängerin und Komponistin in Berlin. Aktuelles: 2018 sang sie den furiosen Valletto in der Monteverdi- Oper Incoronazione di Poppea am Greek Opera festival in Thessaloniki, und die koloraturreiche Rolle des Damon in der Händel-Oper Acis and Galatea in London, außerdem 5 Uraufführungen Neuer Musik im Berliner Konzerthaus, und vieles mehr. ( Als Komponistin erlebte 2018 ihre Kammeroper SCHATTENLOS im Berliner Schloßplatztheater die zweite Spielzeit, GREEN wurde am Concours international de piano´Orléans uraufgeführt, und M.H. wurde im Komponistenportrait der Cooperativa Neue Musik vorgestellt. Weiteres siehe Komponistin.Als Sängerin reicht ihr Spektrum von virtuosen Hauptrollen in Barockkopern in historischer Aufführungspraxis, und Opernpartien und Liedprogrammen anderer Epochen, bis zu bereits über 50 Uraufführungen Neuer Musik. Sie studierte an der Universität der Künste Berlin, Humboldt Universität Berlin, Universität Bremen, und auch extern. (Gesang, Musikwissenschaft, Komposition.). Ergänzend absolvierte sie Meisterkurse bei György Kurtag, Barbara Schlick, Nigel Rogers und Sayncho Namchylak. // Sie ist Preisträgerin des Internationalen Musikwerttbewerbs für Junge Kultur und des Prix Marguerite de Reding, und war zweijährig Stipendiatin der Musiktheater-Akademie des Festspielhaus Hellerau Dresden.
Als Sängerin reicht ihr Spektrum von virtuosen Hauptrollen in Barockopern in Historischer Aufführungspraxis, etwa Nerone in Agrippina, Phaidra in Ariadne, La Musica in Orfeo (Ltg. Stubbs, Mihajlovic, Rogers,…), bis zu Neuer Musik mit über 50 Uraufführungen von Komponisten unterschiedlichster Tonsprachen, z.B. Corbett, Etherigton, Man, Wettstein, Wallmann, Killius, Zapala. (Gesamtes Opernrepertoire siehe unter Repertoire) Sie singt Konzerte mit Arien (Mozart, Händel, Rossini, Donizetti, Bellini, Puccini, …) , Liedern (Mozart, Debussy, Wolf, Eisler,…) , wiederentdeckten Werken (etwa Charlotte-Schlesinger-Lieder) und Jodlern, sowie Konzerte mit freier Improvisation. Sie sang mit dem Berliner Rundfunksinfonieorchester, Staatssinfonieorchester Kaliningrad und Concerto Brandenburg, und ebenso in einer Punkband. Aktuell ist sie Mitglied im ensemble xenon für Neue Musik, singt im Duo mit den Pianisten Bernd Sandner und Tomas Bächli, und mit der Cembalistin Eva Schulze.
Fidan Aghayeva-Edler
Geboren in Baku, Aserbaidschan Als Siebenjährige steht sie auf dem Konzertpodium. Mit elf Jahren spielt sie erstmals mit dem staatlichen Symphonieorchester das Klavierkonzert d-moll von Mozart, später folgt das c-moll von Beethoven und das 2. Klavierkonzert von Rachmaninov. Erste Ausbildung: im Fach Internationale Beziehungen an der Staatlichen Verwaltungsakademie, mit Auszeichnung 2006 abgeschlossen. Gleichzeitig: Erfolg bei mehreren Wettbewerben im In- und Ausland (Kara Karayev Klavierwettbewerb in Baku, Smetana Wettbewerb in Plzen, Tschechien), nachdem sie beschlossen hat, Ihren weiteren professionellen Lebenslauf mit der Musik zu verbinden. Bachelor Studium: 2006-2009 bei Prof. Oqtay Abaskuliev an der Baku Musikakademie. Während dieser Zeit hat sie sich intensiv mit der Musik des Aserbaidschanischen Klassikers Kara Karayev (1918-1982) beschäftigt. 2007 hat sie (zum ersten Mal in der Geschichte) an der Musikakademie einen 3-teiligen Klavierabend bestehend ausschließlich aus den Werken des großen Meisters gegeben. 2007 Goldene Medaille der Internationale Woche der Konservatorien in Sankt-Petersburg, Russland. 2009 hat sie ein Stipendium des Norwegischen Staates (QUOTA) für ein 2-jähriges Studium in Bergen, Norwegen an der Grieg Akademiet gewonnen. Master Studium: 2009-2011 beim Prof. Einar Röttingen an der Griegakademiet in Bergen, Norwegen Während dieser Zeit hat sie eine größere Affinität zur Musik von L.v.Beethoven und C.Debussy gewonnen, mit denen sie auch später viele ihre Projekte verbindet. Einführung in die Welt der Zeitgenössischen Musik. Erstes großes Projekt: George Crumb´s «Makrokosmos II». Weitere Neue Musik - Projekte in Norwegen: «Brevet til Louise» von Kenneth Sivertsen (mit Musikakademie Orchester), Quartett von Harald Sæverud (u.a. mit Ricardo Odriozola), «Six pianos» von Steve Reich u.a. mit Post & Mulder (Borealis Festival 2010). 2010 wurde das Ruby Chisel Trio mit Lala Murshudli und Sofya Dudaeva gegründet. Das Ruby Chisel Trio hat mehrere Konzerte in Norwegen (u.a. bei Avgarde Festival, Bergen), Finland (Turku, Jyväskylä), Deutschland (Berlin), Russland (St.Petersburg) und Aserbaidschan (Baku) gespielt. Im Repertoire stand u.a. «Vox balanae» («The voice of the whale») von G.Crumb, ein Musikstück mit Theaterelementen. Zusammenarbeit mit dem Pianisten Leif Ove Andsnes. 2009 während seiner Arbeitsphase an Rachmaninovs 4.Klavierkonzert hat sie für ihn den Orchesterpart gespielt. 2010 folgte Zusammenarbeit Leif Ove Andsnes mit dem Ruby Chisel Trio im Rahmen der Festspillene i Bergen. 2010 hat sie einen Hochschulwettbewerb gewonnen, nachdem sie mit dem Bergen Symphoniorchester an zwei Abenden Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 spielte. Meisterkurse: bei Jordi Mora (Interpretation), Bart van Oort (Hammerklavier Technik), Sebastian Colombo (Vicente Scaramuzza Technik) 2011 Festival «Sobiraem druzei» in Moskau: Konzert und ein Workshop über die Technik der modernen Musik. 2011-2012 Konzertmeisterin des Staatlichen «Capella» Chor in Baku, Aserbaidschan; Begleiterin der Gesang Kammermusik-Klasse an der Baku Musik Akademie. 2012 Übersiedlung nach Berlin, Deutschland: Gründung der Familie. 2012 Sommerkurs der Akademie Neue Musik bei Marino Formenti. Diese Begegnung hat ihr einen wichtigen Schwung gegeben. Unter anderem hat sie dort den Zyklus «Zwiesprache» von Wolfgang Rihm in der Anwesenheit des Komponistens aufgeführt. 2013-2016: Konzertexamen Studium bei Prof. Jochen Köhler an der Universität Halle-Wittenberg. Eine Zeit der musikalischen Neubewertung und Neugestaltung. Die Konzertexamen Abschlussprüfung (u.a. 4. Klavierkonzert von L.v.Beethoven) hat sie mit Auszeichnung belegt. Diese Zeit (aus persönlichen und musikalischen Gründen) war eng mit der Musik der verfemten Komponisten geprägt. In kurzer Zeit hat sie die Werke von A.Schönberg, E.Schulhoff, E.Krenek, A.Webern, B.A.Zimmermann in Ihr Repertoire aufgenommen. Mehrjährige Kollaborationen mit dem Musikinstrumenten Museum, Schloss Britz, Schloss Grube in Berlin, Moritzburg Museum in Halle, Landesmusikakademie in Sondershausen, Worpsweder Saal der alten Schule, Schloss Rammenau u.v.m. sind erstanden: Seit 2013 bietet sie dort (mehrfach) jährlich unterschiedliche Solo- und Kammermusik-Programme an. zwei Konzerte mit dem Staatlichen Kammerochester Aserbaidschans: Klavierkonzert von Jazz-Klassiker Vagif Mustafazadeh und Klavierkonzert von Alfred Schnittke 2014 Eröffnungskonzert des «Impuls» Festivals: sie war maßgeblich an einer vom MDR live übertragenen Aufführung von „Canto ostinato“, einem umfangreichen Werk des niederländischen Komponisten Simeon ten Holt, beteiligt. Februar 2016: Soloabend «Kleine Heimat: Übertrag» im BKA Theater, «Unerhörte Musik»: eine der wichtigsten Konzertreihen für moderne Musik in Berlin. Stücke von Komponisten aus Berlin und Baku, inkl. Uraufführung von «September Clouds» von Ayaz Gambarli. Frühling 2016: eine CD bei «Note und Ton» mit Werken von Wolfgang Stendel und Ernst Krenek: in Zusammenarbeit mit PianistInnen Svetlana Meskhi, Jan-Christoph Homann und Johannes Dehning. November 2016: Aurora Music Festival Sweden: Meisterkurs bei Peter Donohoe. 2017 International Certificate for Piano Artists, Braine l´Alleud, Belgien: Meisterkurse bei Jerome Loewenthal und Josep Colom. September 2017: Klavierkonzert von W.A.Mozart F-Dur Nr. 11 mit dem Kammerorchester Aserbaidschan Konzerttour mit der Neuen Philharmonie Berlin: Saint-Saëns - Le carnaval des animaux Gewinner von Permanent International Competition On Piano Creativity 2018 Teilnahme am Orléans Klavierwettbewerb für moderne Musik, Orléans Frankreich. Uraufführung von «Green» von Margarete Huber
07.April 2019 / 17:00
Zionskirche
Konzert auf der Orgelempore
Bremer Spielleyt

Karl-Eberhard Gregory - Flöte
Helmut Schaarschmidt - Oboe
Bodo Bemmer -Violine
Almut Pahl - Fagott
Bertram Kloss - Orgel
Kompositionen von Georg Philipp Telemann,
Fortunato Riedel, Johann Gottlieb Janitsch
und Joseph Bodin de Boismortier
14.April 2019 / 17:00
Zionskirche
Ensemble Theatrum Hohenerxleben:
Claudia Procula - die Frau des Pilatus
Das besondere Theatererlebnis
in der Passionszeit

mit Friederike v. Krosigk, Hannah Vongries,
Hubertus v. Krosigk, Thomas Zieler

Die Träume der jungen Römerin Claudia führen sie in den Tempel der Isis, wo sie den Blick eines jungen Mannes nicht vergessen kann. Doch den großen Aufruhr in der Provinz Judäa, den sie und ihr Mann, der Statthalter Pontius Pilatus erleben, hat sie nicht vorhergesehen. Bis sie in ihren Träumen das Leid eines Gekreuzigten sieht ... Dieser Theaterabend widmet sich dem Passionsgeschehen in sensiblen Theaterbildern mit Musik und einem faszinierenden Bühnenbild. Er stellt die Frage nach jenem denkwürdigen Mann mit Namen Jesus, warum und wie er eine jahrtausende alte Geschichte geprägt hat. „Ich bin gekommen um von der Wahrheit zu künden“. - “Was ist Wahrheit?” fragt Pilatus diesen Mann aus Nazareth. Eine scheinbar bekannte Geschichte, erzählt aus dem Blickwinkel derer, welche die Geschichte offiziell nicht mitgeschrieben haben und in diesem Fall aus der Sicht einer “Randfigur”, der Seherin und Ehefrau Claudia Procula.

„Spannend und bewegend bis zur letzten Minute... ernsthaft aber kraftspendend und warm...“ waren begeisterte Zuschauer-Reaktionen.

Eintritt 10 Euro, ermässigt 5 Euro
(2 Euro AboCard-Rabatt)
Karten bei Nordwest-Ticket
(Tel.: 0421-363636)
www.nordwest-ticket.de
sowie allen dem Weserkurier
angeschlossenen Verlagshäusern
Philine-Vogeler-Haus Worpswede
28.April 2019 / 17:00
Saal der Alten Worpsweder Schule
Liederabend
Nicole Meinhard - Sopran
Alexander Stepanov - Klavier

Kompositionen von John Dowland,
Henry Purcell und Georg Friedrich Händel

Nicole Meinhardt wurde 1987 in der Lutherstadt Wittenberg geboren. Schon in jungen Jahren sammelte sie erste Bühnenerfahrung als Mitglied des Extrachores und der Statisterie im Anhaltischen Theater Dessau. Seit 2009 studiert die Sopranistin Gesang und Gesangspädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale und erweiterte dies bis hin zum Konzertexamen. Bereits während ihres Studiums wirkte sie an zahlreichen Konzerten und Opernproduktionen mit. So gestaltete sie u.a. die Rolle der Gretel in "Hänsel und Gretel" oder Fanchette in Offenbachs "Verlobung bei der Laterne". Am Anhaltischen Theater Dessau war sie solistisch als Meerkatze in Goethes "Urfaust" sowie Clarice in "West Side Story" zu erleben. Im Jahr 2014 gab sie ihr Debüt bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen in der Rolle der Despina in Mozart`s Oper "Cosi fan tutte". Sie brillierte in der Rolle der Despina und gewann den Bad Hersfelder Orpheuspreis für Nachwuchssänger. Des weiteren übernahm sie die Titelrolle der Oper „Partenope“ von Georg Friedrich Händel im Theater Bad Lauchstädt 2015 und die Rolle der „Laura“ in der Opererette „Der Bettelstudent“ zu den Opernfestspielen Bad Hersfeld 2015.

Alexander Stepanov
Geboren am 23. Januar 1987 In Leningrad (UdSSR), erhielt Alexander Stepanov seinen ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Von 2002 bis 2006 wurde er von A. Sueva am Rimsky-Korsakow-Musik-College ausgebildet. Ab 2006 studierte er am Rimsky-Korsakow-Konservatorium unter der Leitung von Prof. W. Wischnewskij. Im Jahre 2011 erwarb er sein Abschlussdiplom. Seit Herbst 2011 studiert er im Studiengang Konzertexamen am Institut für Musik der Martin-Luther-Universität in der Klasse von Prof. Jochen Köhler und hat im November das Konzertexamen „mit Auszeichnung“ bestanden. Alexander Stepanov konzertierte im Laufe seiner Ausbildung in Russland und im Ausland als Solist in Klavierabenden und mit Orchester. In jüngster Zeit trat er in Soloabenden in Wien, Berlin, Bremen und in anderen Städten in Deutschland auf. Er besuchte Meisterkurse von Igor Lazko, Pavel Egorov, Alexey Skavronsky und Walter Blanckenheim und ist Stipendiat mehrerer Stiftungen: «Gartow» (Deutschland), «Nowie Imena» (Russische Föderation), Fonds Tschaikowsky (Russische Föderation) Zudem ist A. Stepanov Preisträger folgender Wettbewerbe: Internationaler Chopin-Wettbewerb 2000 in Narva, Estland (Grand Prix) Internationaler Wettbewerb für junge Pianisten 2000 in Ettlingen, Deutschland (4. Preis) Internationaler Igumnow-Wettbewerb 2005, Lipezk, Russische Föderation (1. Preis) Internationaler Wettbewerb "Der Weg zur Meisterschaft" 2009, Moskau, Russische Föderation, 2. Preis Im Januar hat Alexander Stepanov den 1. Preis im Wettbewerb "Musik braucht Freunde" des Freundeskreises der Staatskapelle Halle und des Institutes für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gewonnen und ist mit der Staatskapelle im Preisträgerkonzert in Halle aufgetreten.  2015 war er als Solist mit der „Klassischen Philharmonie Bonn“ auf Deutschlandtournée in allen großen Städten.
05.Mai 2019 / 17:00
Zionskirche
Konzert an der neuen Ahrend-Orgel
Studierende der Hochschule für Künste Bremen
Leitung: Prof. Stephan Leuthold
und Prof. Edoardo Bellotti
Barocke Orgelmusik
12.Mai 2019 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Orchesterkonzert
Kammerorchester Horn-Lehe

Solisten:
Ibrahim Gunbardhi, Klarinette
Martin Kratzsch, Bassethorn
Leitung: Karsten Dehning-Busse
Max Reger: Lyrisches Andante für Streicher
Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Zwei Konzertstücke Op. 113
für Klarinette und Bassethorn und
Streichorchester
Janácek: Idyll Suite für Streichorchester
Eintritt: 10,-€, erm. 5,-€
19.Mai 2019 / 17:00
Zionskirche
Konzert an der Ahrend-Orgel
Anna Scholl - Orgel
(Altenbruch und Lüdingworth)

Barocke Orgelmusik

Anna Scholl ist seit Anfang 2017 Organistin an den historischen Orgeln in Altenbruch (Klapmeyer-Orgel, 1498/1730) und Lüdingworth (Wilde-/Schnitger-Orgel 1598/1682) und dort als künstlerische Leiterin für die Musik und die international renommierte Konzertreihe an den beiden Instrumenten verantwortlich.
1990 in Göppingen, Baden-Württemberg, geboren, studierte sie evangelische Kirchenmusik und Bachelor Orgel an der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Paolo Crivellaro und Jon Laukvik (Orgel) sowie Cembalo bei Jörg Halubek (Cembalo und Generalbass/Ensembleleitung, Abschluss mit Bestnote 2015).
Seit 2014 setzt sie ihr Studium bei Wolfgang Zerer fort, in dessen Orgelklasse an der Schola Cantorum Basiliensis sie 2016 den ersten Masterstudiengang in Spezialisierter Musikalischer Performance Orgel und 2018 den zweiten Masterabschluss im gleichen Hauptfach mit Bestnote und Auszeichnung abschloss. Auch mit dem Bereich Generalbass/Ensembleleitung setzte sie sich an der Schola Cantorum Basiliensis weitergehend auseinander und bekam wertvolle Impulse im Unterricht bei Jörg-Andreas Bötticher, Andrea Marcon und Andrea Scherer.
Konzerte als Organistin, Cembalistin und Continuo-Spielerin führten sie an bedeutende historische Instrumente in Deutschland,Frankreich, der Schweiz, Österreich und Italien.
Als Cembalistin und Dirigentin vom Cembalo aus wirkte sie bei verschiedenen barocken Opernproduktionen mit, u.a. bei Händels „Rodrigo“ und Cavallieris „Rappresentatione di Anima e di Corpo“.
Als Leiterin des von ihr mitbegründeten Barockensembles „museum musicum“ setzt sie sich intensiv mit der Erforschung und praktischen Ausübung einer Ensembleleitung vom (historischen) Instrument auseinander.
Seit dem Wintersemester 2018 hat sie eine Gastdozentur für Cembalo und Generalbass/Ensembleleitung Alte Musik an der der Université Antonine, Beirut (Libanon) inne.
Sie war mehrmals Finalistin bei bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben sowie 2016 und 2018 Preisträgerin des "Hans-Balmer-Preises".
26.Mai 2019 / 17:00
Saal der Alten Worpsweder Schule
Percussionkonzert
Percussiongruppe der
Kreismusikschule Osterholz e.V.<
Leitung: Gerhard Malcher
02.Juni 2019 / 17:00
Zionskirche
Kammerkonzert
Trio Estival

Sigrun Busch - Querflöte
Joachim Brockes - Viola
Eva Pressl - Harfe
Kompositionen von Leclair, Ibert,
Jolivet und Debussy

Das Trio Estival gründete sich im Sommer 2018. Die beiden Musikerinnen Eva Pressl (Harfe) und Sigrun Busch(Querflöte) konnten den Bremer Bratschisten Joachim Brockes zu ihrem Duo hinzugewinnen. Einen Schwerpunkt des Programms bildet das Trio von Claude Debussy; ein Spätwerk, in dem in faszinierender Weise die Klangfarben der so unterschiedlichen Instrumente auslotet werden. Darüber hinaus wird eine barocke Komposition von Jean Marie Leclair zu hören sein und weitere Werke des französischen Impressionismus von Jacques Ibert und André Jolivet.

Sigrun Busch
Studium an der Hochschule für Künste in Bremen seit 1985 Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Verden von 1991 bis 2008 Lehrbeauftragte an der Universität Bremen seit 1996 Zusammenarbeit mit Eva Pressl im Duo flauto e arpa langjährige Flötistin im Kammerorchester Horn-Lehe seit 2012 Flötistin im Trio Encanto

Joachim Brockes entwickelte erste berufliche Ambitionen als Geiger durch die Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester und als Jungstudent bei Prof. Maria Grevesmühl in Bremen. Nach dem Studium in Berlin bei Prof. Thomas Zehetmair und Prof. Jan Tomes zog es ihn zur Bratsche und zur Kammermusik. Neben der Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Wesermarsch ist er seit zwei Jahrzehnten Stimmführer der Bratschen in der Klassischen Philharmonie Nordwest und wirkt als Geiger und Bratschist in mehreren Kammermusik-Ensembles.

Eva Pressl,- mit 12 Jahren erster Harfenunterricht; - mit 16 Jungstudentin an der Musikhochschule Hamburg, bei Prof. Catherine Michel; - Mitglied im Bundesjugendorchester, dort erste Erfahrungen mit Neuer Musik Rhythmikstudium (Diplom) am Hamburger Konservatorium bei Prof. Sabine Conrad - Privatunterricht bei Prof. Pièrre Jamet in Paris - Harfenstudium an den Musikhochschulen Köln bei Prof. Helga Storck und Würzburg (Solistendiplom) bei Prof. Gisèle Herbet; Abschluss als Diplom-Harfenistin und Diplom-Musikpädagogin - Lehrtätigkeit seit 1988 - als freiberufliche Harfenistin Mitwirkung bei den Bremer Philharmonikern und anderen Orchestern in verschiedenen Ensembles für Neue Musik (l'art pour l'art, das neue ensemble, oh ton ) - in unterschiedlichen Kammermusikbesetzungen (flauto-e-arpa, lyrika, Duo Cello&Harfe, Duo Vielsaitig) mit etlichen Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen
16.Juni 2019 / 17:00
Zionskirche
Konzert an der Ahrend-Orgel
Studierende der Hochschule
für Künste Bremen

Leitung: Prof. Stephan Leuthold
und Prof. Edoardo Bellotti
Barocke Orgelmusik
23.Juni 2019 / 17:00
Zionskirche
Konzert an der Ahrend-Orgel
Prof. Dr. Roland Dopfer (CH)

Barocke Orgelmusik

ROLAND DOPFER wurde im Allgäu geboren. Er studierte katholische Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf und erhielt im A-Examen für sein Orgelspiel eine besondere Auszeichnung. Diplomstudiengänge in den Fächern Orgel und Cembalo führten ihn an die Musikhochschule Köln. Zu seinen Lehrern gehörten die Organisten Margareta Hürholz, Martha Schuster, Nigel Allcoat und der Cembalist Gerald Hambitzer. Nach einem Studium in der Solistenklasse von Christoph Bossert an der Musikhochschule Trossingen legte Dopfer sein Konzertexamen im Fach Orgel ab. Von 2005 bis 2013 war Roland Dopfer Kirchenmusiker des Erzbistums Köln mit Dienstsitz an der katholischen Mittelpunktkirche St. Laurentius in Wuppertal. In den Jahren 2012 und 2013 war Roland Dopfer Lehrbeauftragter für Orgel an der Hochschule für Musik und Tanz, Köln. Von 2013 bis 2018 war er Dozent für die Fächer Alte Musik Orgel, Historische Orgelimprovisation, Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation an der Hochschule für Künste in Bremen.
Seit 2016 ist Roland Dopfer Dozent für das künstlerische Hauptfach Orgel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie seit 2018 Musikpädagoge, Musiktherapeut und Organist einer psychotherapeutischen Institution im Kanton Zürich.  Als Organist und Cembalist konzertiert er in vielen europäischen Ländern – Großbritannien, Benelux, Italien, Spanien etc. – und gibt Kurse in den Bereichen Interpretation, Continuopraxis und Improvisation. CD-Aufnahmen entstanden im Kaiserdom zu Speyer, den Balearen etc. und Fernsehproduktionen u. a. für ARD, ZDF und WDR. 
27.Juni 2019 / 20:00
Zionskirche
Jugendchor "Chorus Mix" aus
Hässleholm (Schweden)
Leitung und Orgel: Lukas Arvidsson

Kompositionen von Haydn, Stanford
und schwedische Musik
30.Juni 2019 / 17:00
Zionskirche
Johann Sebastian Bach:
„Freue dich, erlöste Schar“
Die Johannisfest-Kantaten und Orgelwerke
Christ unser Herr zum Jordan kam (BWV 7)
Freue dich, erlöste Schar (BWV 30)
Ihr Menschen rühmet Gottes Liebe (BWV 167)

Solisten: Cornelia Samuelis - Sopran
Tobias Hechler - Altus
Konstantin Heintel - Bass
Bremer RathsChor
Ensemble Schirokko Hamburg
Ulrike Dehning - Orgel
Leitung: Jan Hübner

Eintritt 25 Euro, ermässigt 12 Euro
(2 Euro AboCard-Rabatt)
Karten bei Nordwest-Ticket
(Tel.: 0421-363636)
www.nordwest-ticket.de
sowie allen dem Weserkurier
angeschlossenen Verlagshäusern
Philine-Vogeler-Haus Worpswede
18.August 2019 / 17:00
Zionskirche
Konzert an der Ahrend-Orgel
Juhee Lee - Orgel (Südkorea)

Barocke Orgelmusik

Juhee Lee stammt aus Südkorea, studierte zunächst Umwelttechnik, wechselte das Fach und begann ein Orgelstudium in ihrem Heimatland. Ab 2010 studierte sie Alte Musik Orgel unter anderem bei Prof. Hans Davidsson und Prof. Edoardo Bellotti an der Hochschule für Künste Bremen und schloss 2014 mit dem Diplom ab. Ab 2014 studierte Juhee Lee Konzertexamen Orgel bei Prof. Wolfgang Zerer und Prof. Pieter van Dijk an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und schloss 2016 mit den Auszeichnungen ab. 2011 erhielt sie ein Stipendium vom DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst). Beim Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb 2012 erhielt sie den Dritten Preis und beim 5. Internationalen Orgelwettbewerb "Schramberger Erhard Friedrich Walcker-Preis" 2016 auch den Dritten Preis. Sie war als Assistenz-Organistin an der St. Remberti und Andreas-Gemeinde in Bremen tätig. Seit Oktober 2016 arbeitet sie als Organistin an der Methodisten Kirche in ihrer Heimat und seit 2017 als Dozentin an der Nationalen Universität für Künste in Seoul, Südkorea.
25.August 2019 / 17:00
Saal der Alten Worpsweder Schule
Klavierabend
Selma Hande Gade & Juan María Solare

Klavier vierhändig

Selma und Juan spielen Musik aus ihren Kulturkreisen: Argentinien (traditioneller Tango, Astor Piazzolla) und der Türkei (Fazil Say), sowie abstrakte Musik in unterschiedlichen Musiksprachen der Moderne, von Komponisten wie Soulima Strawinsky (Sohn von Igor), Luis Mihovilcevic (zwar aus Argentinien aber mit kroatischen Wurzeln), Erik Satie (klingender Dadaismus) und Enrique Granados (aus Spanien). Kompositionen von einer Duo-Hälfte, nämlich von Juan María Solare, sindt ebenfalls zu erwarten.

Ein feurig prickelndes Musikereignis für eine einzigartige Besetzung, denn das Klavier ist das einzige Instrument, das man teilen kann.

Selma Hande Alten Gade wurde am 9. Januar 1973 in Istanbul, Türkei, geboren und ist dort aufgewachsen. Schon früh verliebte sie sich in das Klavierspielen und wählte dieses Instrument als ihr Schicksal.
1998 absolvierte sie ihr Klavierstudium am Staatlichen Konservatorium von Istanbul (Mimar-Sinan-Universität). Sie lebt seit 1999 in Dänemark und studierte u.a. Musikwissenschaft an der Universität Kopenhagen (2003-2005).
Sowohl in der Türkei als auch in Dänemark hatte sie über viele Jahre das Vergnügen, qualifizierten Privatschülern - sowohl Kindern als auch Erwachsenen - das Klavierspielen beizubringen. Seit 2005 war sie hauptsächlich als Klavierlehrerin an dänischen Musikschulen tätig. Zuerst an der Svendborg Music School von 2005 bis 2012 und seit 2012 an der Gentofte Music School.
Neben ihrer Tätigkeit als Klavierteacher war sie auch als Konzertpianistin aktiv - sowohl als Solistin als auch als Mitglied des Ensembles TangoCatz Quartet (seit 2010) und in Zusammenarbeit mit dem in Deutschland lebenden argentinischen Komponisten und Pianisten Juan Maria Solare. Die Konzertziele waren sehr unterschiedlich und umfassen Konzerte in Istanbul, London, Bremen, Kopenhagen (einschließlich der Königlichen Oper von Dänemark), Svendborg, Fünen, Jütland, Bornholm, Zypern und den Färöer-Inseln.
Selma ist mit einem Dänen verheiratet, hat 3 Kinder und lebt in Espergaerde in der Nähe von Helsingör (der Stadt von Hamlet).

Was ist besser für Tango als ein gebürtiger Argentinier? Mit vielen "Flugstunden" auf Bühnen der ganzen Welt (Buenos Aires, Texas, London, Madrid, Genf, Kopenhagen, Berlin...) ist Juan María Solare eine Garantie für Autentizität und Ausdruckskraft. Das Publikum wird von seiner Wärme und Qualität fasziniert.
Der Pianist moderiert seine Konzerte in agilem Dialog mit dem Publikum und präsentiert die Musik mit kleinen Geschichten über die Stücke, die er spielt. Unterhaltung - aber mit Tiefe.
Nach (und vor) seinen Konzertexamen in zwei Hochschulen (Buenos Aires und Köln) hat er nicht nur unzählige Konzerte gespielt, sondern auch in diversen Events wie für das Rathaus Bremen, für die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik und die Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin.
Als Komponist stammt sein Musikstil aus dem Zusammenfluss vom post-Piazzolla Tango Nuevo und der zeitgenössischen, "post-tonalen" Musik. (Piazzolla und Stockhausn sind sozusagen seine "musikalischen Großeltern") "Kunstmusik und Unterhaltungsmusik sind keine unversöhnliche Extreme, sondern Pole in einem Kraftfeld", schrieb Solare über seine "musikalische Zweisprachigkeit".
Nach seinen Diplomen in Klavier, Komposition und Dirigieren am Staatlichen Conservatorio in Buenos Aires hat er Aufbaustudien bei Fritsch, Barlow, Humpert und Kagel (an der Hochschule für Musik Köln) und Lachenmann (in Stuttgart).
Derzeit unterrichtet er Tangomusik an der Universität Bremen (da leitet er das 10köpfige Ensemble Orquesta No Típica) und Komposition für die Schulpraxis an der Hochschule für Künste in Bremen. Darüber hinaus leitet er das Orchester der Bremer Orchestergemeinschaft.
01.September 2019 / 17:00
Zionskirche
Konzert auf der Orgelempore
Musica Sacra Ensemble
Florian Kubiczek - Trompete
Benjamin Pfordt - Orgel


Florian Kubiczek wurde 1991 in Ibbenbüren geboren und ist seitdem mit der Musik, speziell der Trompete, eng verbunden. Von 2012 bis 2015 studierte er Trompete bei Manuel Viehmann, Solotrompeter des Theaters Bielefeld und Andreas Heussing, Solotrompeter des Theaters Osnabrück. Im Oktober 2015 setzte er sein Studium bei dem international renommierten Trompeter Albrecht Eichberger und Gernot Sülberg fort. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent ist Florian Kubiczek u.a. Trompeter der Deutschen Philharmonie Bonn und Gast bei zahlreichen Orchestern, wie der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg und dem Staats-Sinfonieorchester Kaliningrad. Konzertreisen führten ihn durch Amerika, China und ganz Europa.

Benjamin Pfordt wurde 1992 geboren und studiert derzeit in Münster die Fächer Musikpädagogik,Geschichte und Ev. Theologie. Nachdem er zunächst klassisches Klavierspiel und später Orgel lernte, widmete er sich im Studium vermehrt der Jazzmusik. Neben seinem Studium ist er in verschiedenen musikalischen Bereichen tätig: Als Organist, Pianist, Komponist und auch verschiedenen Ensembles. Darüber hinaus gestaltete er verschiedenen Bühnenauftritte, bei denen er Literatur und Musik auf humorvolle und zuweilen ernste Art verbindet.
08.September 2019 / 17:00
Zionskirche
Konzert an der Ahrend-Orgel
Dr. Pieter Dirksen - Orgel (NL)
Barocke Orgelmusik

Pieter Dirksen gibt Rezitale auf Orgel und Cembalo und spielt Continuo in diversen Ensembles. Er hat Musikwissenschaften studiert und eine große Anzahl von Artikeln und Editionen auf dem Gebiet der Barockmusik veröffentlicht. 1996 promovierte er cum laude mit einer Dissertation über die Klaviermusik von Jan Pieterszoon Sweelinck, welcher mit einem Praemium Erasmianum ausgezeichnet wurde. Außerdem erwarb sich Dirksen mit seinen zahlreichen Studien über die Musik von Johann Sebastian Bach Bekanntheit. Er ist Mitglied von das wissenschaftliche Gremium des Bach-Jahrbuches. Bachs Musik steht bereits seit den Jugendjahren von Pieter Dirksen im Mittelpunkt seines musikalischen Universums, doch darüber hinaus hat er auch immer eine starke Affinität zu den Reichtümern des siebzehnten Jahrhunderts verspürt: die englischen Virginalisten, Sweelinck, die Norddeutsche Schule, Froberger, das mediterrane Repertoire und die französische ‘klassische’ Tradition. Intensives Quellenstudium und stete Forschungsarbeit verleihen die Interpretationen von Pieter Dirksen einen besonderen Rang.
Pieter Dirksen ist Mitglied von Combattimento und vom Kammermusikensemble La Suave Melodia. Als Continuospieler hat er außerdem mit diversen anderen Orchestern und Ensembles zusammengearbeitet. Pieter Dirksen ist Organist der historischen Orgel von Andries Severijn (ca. 1650) in der Martinuskirche im niederländischen Cuijk. Darüber hinaus ist er ein gefragter Solist am Cembalo und für historische Orgeln im In- und Ausland , hält regelmässig masterclasses und Referate, und hat außerdem an zahlreichen Aufnahmen mitgewirkt. Im Jahre 2003 erschien eine Aufnahme der frühesten Fassung von Bachs Kunst der auf der Grundlage einer eigenen Rekonstruktion. Die auch von Dirksen initiierte und gespielte komplette Aufnahme der Orgel- und Cembalomusik von Sweelinck wurde 2003 mit einem Edison ausgezeichnet.
15.September 2019 / 17:00
Zionskirche
Konzert an der Ahrend-Orgel
Lukas Arvidsson - Orgel
Barocke Orgelmusik
und Alte Schwedische Volksmusik

Lukas Arvidsson ist ein internationaler Konzertorganist. Er hat unter anderem konzertiert auf Orgelfestivals und -akademien wie der Norddeutschen Orgelakademie (Hochschule für Künste, Bremen), der Internationalen Orgelakademie Göteborg, der Internationalen Konferenz der Institutionen für Orgel und Orgelbau und Organum Histriae (Kroatien) sowie in Städten wie Stockholm, Göteborg, Bremen, Hamburg, London, Luxemburg und Mailand.
Heute ist er aktiver Organist in der Pfarrgemeinde Hässleholm (die schwedische Kirche) und war früher langjähriger Hauptorganist in der katholischen Kirche von Christo des Königs in Göteborg. Nach einer kirchenmusikalischen Ausbildung an der Hochschule für Bühne und Musik in Göteborg absolvierte Lukas an der Hochschule für Künste - Akademie für Alte Musik - in Bremen eine Ausbildung in Orgelmusik bei den Orgelprofessoren Edoardo Bellotti, Hans Davidsson und Harald Vogel.
22.September 2019 / 17:00
Zionskirche
Kammerkonzert mit dem
Duo Cancrizans

Felipe Egaña - Traversflöte
Sara Johnson Huidobro - Cembalo
Barockmusik

“Cancrizans Duo” wurde in Bremen in 2015 gegründet und ist sowohl in Barockmusik für Flöte und Continuo als auch in Stücken für Flöte und obbligates Cembalo spezialisiert. Dazu spielt das Duo eigene “Arrangements” von einigen der wichtigsten Stücken der Barockzeit.
Beide Künstler haben 2017 den 2. Preis an dem “Maurizzio Pratola” Internationalem Wettbewerb für Alte Musik gewonnen (L’Aquila, Italien). Seit 2 Jahren musiziert das Ensemble in unterschiedlichen Konzertreihen in Bremen (“Kultur Ambulanz”, “Fête de la Musique”…) und in den Niederlanden (Fringe Festival für Alte Musik in Utrecht, 2016 und 2017). “Cancrizans” wurde bei Professoren wie Carsten Lohff, Marten Root und Detlef Bratschke unterrichtet während seines Masterstudiums an der Hochschule für Künste Bremen. Beide Musiker sind als Konzertisten weltweit aktiv, sowohl als Solisten wie in renommierten Orchestern (“Academie Baroque d’ Ambronay”, “European Union Baroque Orchestra”).

Felipe Egaña wurde in Santiago de Chile geboren, und studierte an der Universität von Chile. Danach machte er sein Bachelorstudium am Koninklijk Conservatorium Den Haag, mit Wilbert Hazelzet, und sein Masterstudium an der Hochschule für Künste Bremen, mit Marten Root. Er hat an vielen Orchestern teilgenommen; bzw. das “Bach Choir & Orchestra of the Netherlands” (Holland, 2010), mit dem er die Mattheus Passion BWV 244 von Bach aufgenommen hat; “Académie Baroque Européene d’ Ambronay (Frankreich, Italien, Portugal, Belgien, 2011), “Nuevo Mundo Barockorchester” (Chile, 2012-2014, Tour in Mexico in 2013) und das Bremer Barockorchester (Deutschland, 2015-2016). Der Musiker hat mit berühmten Leiter gearbeitet, bzw. Pieter Jan Leusink, Sigiswald Kuijken, Barthold Kuijken, Thomas Albert…. Er ist Leiter des Ensembles “La Hermenéutica Armónica” und hat bei vielen Ensembles gespielt, bzw. “Les Carillons” (Chile, 2011) “Fidibus Ensemble” (Holland, 2009), “Les Enchantants” (Deutshland, 2015).

Sara Johnson Huidobro wurde in León (Spanien) geboren. Da wurde sie bei Delia Manzano am Cembalo unterrichtet. Sie studierte an der Musikhochschule von Aragón mit Silvia Márquez; danach an der Hochschule für Künste Bremen, mit Carsten Lohff. Sie wurde dazu bei Cembalisten wie Pierre Hantaï, Andreas Staier oder Ilton Wyuniski unterrichtet. Sie hat verschiedene Preise gewonnen, u.A. den 2. Preis mit “Torneo Internazionale die Musica” (Turin, Italien, 2016), und den ersten Preis und Preis des Publikums beim II Internationalen Wettbewerb für Alte Musik von Gijón (mit dem Ensemble “Barrock’n’Roll”; Gijón, Spanien, 2013). Sie ist Mitglied in des Europäischen Barockorchester (2016-2017). Als Solistin hat sie eine Konzerttour durch verschiedene Städte Spaniens gemacht und bei vielen Ensembles teilgenommen: “La Folia”, (Türkei, 2013); Barockorchester “Simón Bolívar” aus Venezuela (Deutschland, 2015) Die Musikerin ist eine aktive Teilnehmerin des Ensembles “Barrock’n’Roll”, mit dem sie in verschiedenen Festivals in Spanien spielt.
29.September 2019 / 17:00
Zionskirche
XI. Worpsweder Chortreffen
Kukuk Chor
Leitung:Simone Theobald
Galerie Chor Worpswede
Leitung: Cornelius Neitsch
Moorpieper
Leitung: Birgit Lackner
Hüttenbuscher Singkreis
Leitung: Ralph Hiob
Chor des Heimatvereins Neu St. Jürgen
Leitung: Birgit Lackner
Männergesangverein Concordia
Leitung: Günter Hildebrandt
Ton in Ton
Worpsweder Kammerchor
Leitung: Jörg Albrecht
Worpsweder Kirchenchor
Leitung: Ulrike Dehning
06.Oktober 2019 / 17:00
Zionskirche
Konzert an der Ahrend-Orgel
Lea Suter - Orgel
Barocke Orgelmusik

Lea Suter ist in der Schweiz aufgewachsen. Zunächst lernte sie das Klavierspiel. Durch den Bau eines gebundenen Klavichordes nach einem anonymen süddeutschen Vorbild aus dem 18. Jahrhunderts, kam sie im Alter von 16 Jahren in Kontakt mit historischen Instrumenten. Es folgte eine Ausbildung zur Orgelbauerin u.a. bei COT (Constructii orgi si tamplaria) in Harman/Honigberg - Rumänien, wo sie bei der Restaurierung von Orgeln des 17./18. Jahrhunderts in Siebenbürgen-Rumänien mitarbeitete. Ab 2012 studierte sie Kirchenmusik bei Margareta Hürholz (Orgel) an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und bei Roland Dopfer (Orgel) an der Hochschule für Künste in Bremen. Derzeit studiert sie ihren Master bei Pieter van Dijk (Orgel) und Menno van Delft (Cembalo) an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Sie war als Organistin an der mitteltönigen Van der Putten-Orgel in Bremen-Walle tätig und seit 2017 Tutorin der internationalen Orgel- und Clavichordakademie in Smarano-Italien.
13.Oktober 2019 / 17:00
Zionskirche
Grigor Osmanian - Akkordeon

Grigor Osmanian, Jahrgang 1960, ist mehrfacher Preisträger internationaler Akkordeon-Wettbewerbe. Er schloss sein Akkordeonstudium 1984 am Konservatorium Rostov am Don mit Auszeichnung ab. Bis heute ist er Bajan-Solist der Philharmonie Rostov und Dozent am dortigen College. Er lebt teils in Rostov und teils in Bremen. Seine Virtuosität fasziniert Musikfreunde immer wieder.
20.Oktober 2019 / 17:00
Zionskirche
Orchesterkonzert
Kammerorchester Horn-Lehe
Leitung: Karsten Dehning-Busse
Eintritt: 10,-€, erm. 5,-€
27.Oktober 2019 / 17:00
Saal der Alten Worpsweder Schule
Johannes Brahms -
Lieder und Kammermusik

Hanna Thyssen - Sopran
Paul Bialek - Violine
Monika Arnold - Klavier
03.November 2019 / 17:00
Zionskirche
NOMOS QUARTETT Meike Bertram – Violine
Friederike Koch – Viola
Sabine Pfeiffer – Violoncello

Eintritt: 15,- €, ermässigt 10.- €
Karten bei Nordwest-Ticket
(Tel.: 0421-363636)
www.nordwest-ticket.de
sowie allen dem Weserkurier
angeschlossenen Verlagshäusern
Philine-Vogeler-Haus Worpswede
Gefördert von Musik 21 Niedersachsen

„In jeder Melodie, jeder Musik liegen innere Ordnungen verborgen. Dieses Phänomen spiegelt sich in dem Begriff Nomos, der in der Antike nicht nur für Ordnung und Gesetz stand, sondern ebenso für musikalische Weise oder Melodie. Nomos bedeutet für uns, die inneren Strukturen eines jeden Werkes lebendig werden zu lassen.“

Nomos-Quartett

Bereits während ihrer Studienzeit – u.a. in Berlin, Hannover, Frankfurt, Paris und New York – waren die vier MusikerInnen Mitglieder in Ensembles wie dem „Ensemble Modern”, der „Jungen Deutschen Philharmonie“ und dem "European Union Youth Orchestra". 1984 gründeten sie das Nomos-Quartett und gewannen in den folgenden Jahren zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben.

Prägend für das Musikverständnis des Nomos-Quartetts war die Zusammenarbeit mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten: Ramy Shevelov, der sie in die Grundlagen der Kammermusik einführte, das Amadeus-Quartett, das ihnen die große Tradition des Streichquartettspiels vermittelte, Nikolaus Harnoncourt, der sie anregte und bestärkte, die Partituren der Wiener Klassik neu zu lesen, und György Kurtág, den sie nicht nur als Komponisten hoch schätzen, sondern auch als genialen Kenner der Streichquartette Beethovens.

Heute ist das Nomos-Quartett „eine der überragenden Quartettformationen der Gegenwart“ (Klaus J. Schönmetzler). Sein unverwechselbares Profil gewinnt das Ensemble aus intelligenten Konzert-Dramaturgien, in welchen thematisch aufeinander bezogene Werke der verschiedensten Zeiten und Genres – von der großen tradierten Quartett-Literatur bis zur neusten Musik – vielfältig kombiniert werden. „Aus dem Innersten“ heißt die hannoversche Konzertreihe des Nomos-Quartetts: jährlich vier exzeptionelle Programme mit „intimer“ Kammermusik von Haydn bis heute.

Das Nomos-Quartett, in dem seit 2013 die junge Geigerin Meike Bertram neue Impulse setzt, überzeugt durch mitreißenden Schwung, Lebendigkeit und Offenheit – und die Reife mehr als 30-jähriger gemeinsamer Erfahrung.

„Das Nomos-Quartett macht die Seele der Musik hörbar!“ Süddeutsche Zeitung