KALENDER:
22.Juli 2018 / 18:00
Zionskirche
Meisterwerke der Orgelmusik
zur Zeit von Jürgen Christian Findorff (1720-1772)
Prof. Harald Vogel an der Ahrend-Orgel

Kompositionen von G. Fr. Händel, J.S. Bach,
C.P.E. Bach, J.L. Krebs und J.G. Müthel

Vita Harald Vogel
Nach dem Abitur folgte 1960 das Studium der Kirchenmusik an der Musikhochschule Hamburg. Im Jahr 1966 legte Vogel die A-Prüfung als Kantor und Organist ab. In diese Zeit fielen erste Orgelkonzerte im Ausland. Von 1967 bis 1969 setzte er sich mit Leben und Werk von Arp Schnitger auseinander. Vogel war an der Endfassung von Gustav Focks Schnitger-Monographie beteiligt und gehörte zu den Initiatoren der Schnitger-Tagung 1969 in Groningen. Er gründete 1972 die Norddeutsche Orgelakademie, die von 1978 bis 2002 im Steinhaus Bunderhee Organisten aus aller Welt fortbildete und bis heute in Verbindung mit der Hochschule für Künste Bremen internationale Meisterkurse anbietet, und mit der er u. a. maßgeblich die Entwicklung der Akademie für Alte Musik Bremen beförderte. 1983 wurde ihm von der Ostfriesischen Landschaft das Ostfriesische Indigenat verliehen. Ein wichtiges Anliegen ist ihm die Vermittlung der alten Spielweise auf historischen Orgeln. Sein Konzept, auf den Originalinstrumenten aus Gotik, Renaissance und Barock die jeweilige Orgelliteratur in der entsprechenden und Aufführungspraxis und Spielweise (historische Fingersätze, Agogik, Registrierung) zur Darstellung zu bringen, hatte multiplikatorische Wirkung. Seine eigene Spieltechnik ist vom Clavichord beeinflusst, wobei durch eine natürliche Gewichtstechnik der Arme eine Sensibilisierung für den Druckpunkt der Orgeltraktur erzielt wird. Vogel ist Initiator und Leiter des Dollart-Festivals, das von 1981 bis 2003 als Biennale mit den Niederlanden veranstaltet wurde und das erste grenzüberschreitende Orgelfestival in Europa war.[1] 1997 gründete er das Organeum in Weener, dem heute Winfried Dahlke als künstlerischer Leiter vorsteht. Von 1985 bis 1995 hatte Vogel einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, seit 1994 ist er Professor an der Hochschule für Künste Bremen.[1] Als Orgelsachverständiger und Landeskirchenmusikwart der evangelisch-reformierten Kirche (1983–2006) hat er zahlreiche Restaurierungsprojekte begleitet. Während seiner Amtszeit wurden zahlreiche historische Orgeln der Orgellandschaft Ostfriesland restauriert. Die konsequente Restaurierungspraxis hatte Vorbildfunktion und eine weltweite Ausstrahlungskraft. Nach seinen Plänen wurden verschiedene Orgelneubauten durchgeführt, u. a. für die Stanford Memorial Church,[2] Tokio/St. Paul, Göteborg/Örgryte nya kyrka[3] und Bunde. Harald Vogel konzertiert international. Er hatte Lehraufträge an verschiedenen Instituten inne, darunter seit 1976 eine Professur für Orgelspiel am Westminster Choir College in Princeton (New Jersey), nachdem er in den USA durch die Zusammenarbeit mit den Orgelbauern Charles Fisk und John Brombaugh bekannt geworden war.[1] Weltweit hat er Organisten in ihrer Spielweise beeinflusst und in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für den Wert historischer Orgeln vermittelt. Von Harald Vogel stammen zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. die kritische Neuausgabe der Tabulatura nova (1624) von Samuel Scheidt und der Toccaten und Choralbearbeitungen von Jan Pieterszoon Sweelinck, sämtlicher Orgelwerke von Nicolaus Bruhns und Vincent Lübeck, die Erstveröffentlichung der 24 Capricetten in allen Tonarten von Jacob Wilhelm Lustig, das Faksimile der Orgelschule Der sich selbst informirende Clavierspieler (1767) von Michael Johann Friedrich Wiedeburg[4] sowie grundlegende Bildbände zu den historischen Orgeln in Niedersachsen. Seine Aufnahmen historischer Orgeln in Nordwestdeutschland für Radio Bremen (1962–1976), die erstmal die Magnificat-Zyklen von Hieronymus Praetorius, Samuel Scheidt und Heinrich Scheidemann einspielten, sind dokumentarisch bedeutungsvoll.[1] Unter den zahlreichen Aufnahmen auf Tonträgern mit Orgelwerken aus der Gotik, der Renaissance und der Barockzeit ist insbesondere die Gesamteinspielung der Orgelwerke Dieterich Buxtehudes auf 17 historischen Orgeln hervorzuheben (7 CDs). Vogel hat die Redeuntes-Kompositionen aus dem Buxheimer Orgelbuch (ca. 1460) durch das Zusammenspiel von Glocke und Orgel neu erschlossen. Seine Aufnahme von Bach-Werken auf dem Pedalclavichord ist eine Premiere. 2008 erhielt Vogel in Schweden die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Luleå und 2012 den ECHO Klassik in der Sparte Instrumentalist des Jahres (Orgel) mit seinem Album J. P. Sweelinck: Orgelwerke Volume 1 erschienen bei Musikproduktion Dabringhaus & Grimm.[5] 2012 wurde er mit dem Bremer Musikfest-Preis ausgezeichnet. Vom Oberlin College in Ohio erhielt er 2014 eine weitere Ehrendoktorwürde.[6]
12.August 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Juhee Lee - Orgel (Seoul)

Barocke Orgelmusik
Juhee Lee stammt aus Südkorea, studierte zunächst Umwelttechnik, wechselte das Fach und begann ein Orgelstudium in ihrem Heimatland. Ab 2010 studierte sie Alte Musik Orgel unter anderem bei Prof. Hans Davidsson und Prof. Edoardo Bellotti an der Hochschule für Künste Bremen und schloss 2014 mit dem Diplom ab. Ab 2014 studierte Juhee Lee Konzertexamen Orgel bei Prof. Wolfgang Zerer und Prof. Pieter van Dijk an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und schloss 2016 mit den Auszeichnungen ab. 2011 erhielt sie ein Stipendium vom DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst). Beim Arp-Schnitger-Orgelwettbewerb 2012 erhielt sie den Dritten Preis und beim 5. Internationalen Orgelwettbewerb "Schramberger Erhard Friedrich Walcker-Preis" 2016 auch den Dritten Preis. Sie war als Assistenz-Organistin an der St. Remberti und Andreas-Gemeinde in Bremen tätig. Seit Oktober 2016 arbeitet sie als Organistin an der Methodisten Kirche in ihrer Heimat und seit 2017 als Dozentin an der Nationalen Universität für Künste in Seoul, Südkorea.
19.August 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Prof. Harald Vogel und Studierende aus Südkorea
Barocke Orgelmusik
26.August 2018 / 17:00
Saal der Alten Worpsweder Schule
Klavierabend Alxander Stepanov
Kompositionen von Johann Sebastian Bach,
Wolfgang Amadeus Mozart
und Ludwig van Beethoven

Alexander Stepanov
Geboren am 23. Januar 1987 In Leningrad (UdSSR), erhielt Alexander Stepanov seinen ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Von 2002 bis 2006 wurde er von A. Sueva am Rimsky-Korsakow-Musik-College ausgebildet. Ab 2006 studierte er am Rimsky-Korsakow-Konservatorium unter der Leitung von Prof. W. Wischnewskij. Im Jahre 2011 erwarb er sein Abschlussdiplom. Seit Herbst 2011 studiert er im Studiengang Konzertexamen am Institut für Musik der Martin-Luther-Universität in der Klasse von Prof. Jochen Köhler und hat im November das Konzertexamen „mit Auszeichnung“ bestanden. Alexander Stepanov konzertierte im Laufe seiner Ausbildung in Russland und im Ausland als Solist in Klavierabenden und mit Orchester. In jüngster Zeit trat er in Soloabenden in Wien, Berlin, Bremen und in anderen Städten in Deutschland auf. Er besuchte Meisterkurse von Igor Lazko, Pavel Egorov, Alexey Skavronsky und Walter Blanckenheim und ist Stipendiat mehrerer Stiftungen: «Gartow» (Deutschland), «Nowie Imena» (Russische Föderation), Fonds Tschaikowsky (Russische Föderation) Zudem ist A. Stepanov Preisträger folgender Wettbewerbe: Internationaler Chopin-Wettbewerb 2000 in Narva, Estland (Grand Prix) Internationaler Wettbewerb für junge Pianisten 2000 in Ettlingen, Deutschland (4. Preis) Internationaler Igumnow-Wettbewerb 2005, Lipezk, Russische Föderation (1. Preis) Internationaler Wettbewerb "Der Weg zur Meisterschaft" 2009, Moskau, Russische Föderation, 2. Preis Im Januar hat Alexander Stepanov den 1. Preis im Wettbewerb "Musik braucht Freunde" des Freundeskreises der Staatskapelle Halle und des Institutes für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gewonnen und ist mit der Staatskapelle im Preisträgerkonzert in Halle aufgetreten.  2015 war er als Solist mit der „Klassischen Philharmonie Bonn“ auf Deutschlandtournée in allen großen Städten.
02.September 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel Lukas Arvidsson (Göteborg)
Barocke Orgelmusik und
Alte Schwedische Volksmusik
09.September 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
800 Jahre Worpswede Mittelalterliche Musik
Lydia Pacevicius - Flöten
Veit Jacob Walter - Veit-Jacob Walter, geboren in Lahr/Schwarzwald, widmet sich im Besonderen der Musik aus der Zeit des 13. bis 15. Jahrhunderts und verfolgt dabei auch das Anliegen, ikonographische Auswertungen mit schriftlichen Quellen zu Musik und Instrumentenbau zu verbinden und in die Aufführungspraxis zu integrieren. Er ist aber auch als Cembalist und Organist konzertant im In- und Ausland tätig, wobei seine stilistische Bandbreite vom Mittelalter bis in die zeitgenössische Musik reicht. Der mehrfache Preisträger (u.a. zahlreiche Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, Gewinner des Händelwettbewerbs Karlsruhe in der Kategorie Cembalo und des Concours artistique d'Épinal/France) studierte mittelalterliche Tasteninstrumente mit Hauptfach bei Corina Marti und Ensemble bei Crawford Young an der Schola Cantorum Basiliensis und Cembalo bei Prof. Jörg Halubek an der Bruckneruniversität Linz und schloss beide Studiengänge mit Auszeichnung ab. Nach erstem Klavier- und Cembalounterricht erhielt er Orgelunterricht bei Prof. Daniel Maurer in Strasbourg und wechselte für ein Jungstudium an der Musikhochschule Freiburg zu Prof. Martin Schmeding. Später studierte er Kirchenmusik, Komposition und Orgel u.a. bei Prof. Tobias Lindner, Prof. Paolo Crivellaro und Prof. Stefan Baier (Orgel), Yoav Pasovsky, Prof. Daniel Ott und Prof. Elena Mendoza (Komposition). Nach Organistenstellen in Berlin, Stuttgart und Schönenwerd (CH) ist er seit 2017 Organist in Cuxhaven und dort als künstlerischer Leiter für die Kirchenmusik an St. Gertrud verantwortlich. Meisterkurse und Unterrichtsstunden bei Johannes Strobl, Gottfried Bach, Gereon Krahforst, Theo Jellema, Jean-Claude Zehnder, Edgar Krapp und Wolfgang Zerer ergänzen seine Ausbildung. Seit dem Herbstsemester 2016 setzt er seine Studien im Bereich mittelalterliche Tasteninstrumente bei Corina Marti an der Schola Cantorum Basiliensis im Master-Studium fort. Er ist Stipendiat der Deutschen Clavichord-Sozietät (DCS).
16.September 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Karl-Heinz Voßmeier - Orgel

Kompositionen von Nicolaus Bruhns,
Dieterich Buxtehude und
Johann Sebastian Bach
Karl-Heinz Voßmeier, geb. 1952 in Löhne (Westf.). Orgelunterricht bei Prof. Arno Schönstedt (Herford) im Rahmen der C-Ausbildung an der Kirchenmusikschule Herford. Studium der Schul- und Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg - Orgel bei Prof. Hans Musch und Prof. Ludwig Doerr. 1980 A-Examen für ev. Kirchenmusik in Freiburg. Tätigkeiten als Kirchenmusiker in Bad Krozingen und in Kirchzarten. 1981/82 Aufbaustudium Dirigieren bei Prof. Helmuth Rilling in Frankfurt. Orgel-Meisterkurse u.a. bei Daniel Roth (Paris), Michael Radulescu (Wien), Ludger Lohmann (Stuttgart). Von 1984 bis 2018 Kantor und Organist an der Stadtkirche Rotenburg (Wümme) und Orgelrevisor der Hannoverschen Landeskirche.
23.September 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
NOMOS QUARTETT
Martin Dehning – Violine
Meike Bertram – Violine
Friederike Koch – Viola
Sabine Pfeiffer – Violoncello
Kompositionen von
Wolfgang Amadeus Mozart -
Streichquartett G-Dur KV 156
Sarah Nemtsov - Streichquartett (2018)
Kaija Saariaho - Terra memoria (2006)
Ludwig van Beethoven -
Streichquartett f-Moll op. 95
Eintritt: 15,- €, ermässigt 10.- €
Karten bei Nordwest-Ticket
(Tel.: 0421-363636)
www.nordwest-ticket.de
sowie allen dem Weserkurier
angeschlossenen Verlagshäusern
Philine-Vogeler-Haus Worpswede
Gefördert von Musik 21 Niedersachsen
Bereits während ihrer Studienzeit – u.a. in Berlin, Hannover, Frankfurt, Paris und New York – waren die vier MusikerInnen Mitglieder in Ensembles wie dem „Ensemble Modern”, der „Jungen Deutschen Philharmonie“ und dem "European Union Youth Orchestra". 1984 gründeten sie das Nomos-Quartett und gewannen in den folgenden Jahren zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben. Prägend für das Musikverständnis des Nomos-Quartetts war die Zusammenarbeit mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten: Ramy Shevelov, der sie in die Grundlagen der Kammermusik einführte, das Amadeus-Quartett, das ihnen die große Tradition des Streichquartettspiels vermittelte, Nikolaus Harnoncourt, der sie anregte und bestärkte, die Partituren der Wiener Klassik neu zu lesen, und György Kurtág, den sie nicht nur als Komponisten hoch schätzen, sondern auch als genialen Kenner der Streichquartette Beethovens. Heute ist das Nomos-Quartett „eine der überragenden Quartettformationen der Gegenwart“ (Klaus J. Schönmetzler). Sein unverwechselbares Profil gewinnt das Ensemble aus intelligenten Konzert-Dramaturgien, in welchen thematisch aufeinander bezogene Werke der verschiedensten Zeiten und Genres – von der großen tradierten Quartett-Literatur bis zur neusten Musik – vielfältig kombiniert werden. „Aus dem Innersten“ heißt die hannoversche Konzertreihe des Nomos-Quartetts: jährlich vier exzeptionelle Programme mit „intimer“ Kammermusik von Haydn bis heute. Das Nomos-Quartett, in dem seit 2013 die junge Geigerin Meike Bertram neue Impulse setzt, überzeugt durch mitreißenden Schwung, Lebendigkeit und Offenheit – und die Reife mehr als 30-jähriger gemeinsamer Erfahrung. „Das Nomos-Quartett macht die Seele der Musik hörbar!“ Süddeutsche Zeitung
30.September 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
800 Jahre Worpswede
Kukuk Chor
Galerie Chor Worpswede
Moorpieper
Hüttenbuscher Singkreis
Chor des Heimatvereins Neu St. Jürgen
Männergesangverein Concordia
Ton in Ton
Worpsweder Kammerchor
Worpsweder Kirchenchor
07.Oktober 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Prof. Harald Vogel - Orgel
Barocke Orgelmusik

HARALD VOGEL gilt als eine führende Autorität auf dem Gebiet der norddeutschen Orgelmusik. Er ist Direktor der Norddeutschen Orgelakademie, die er 1972 mit dem Ziel gründete, die alte Spielweise auf den originalen Orgeln zu vermitteln. Harald Vogel hat in aller Welt konzertiert und an zahlreichen Instituten gelehrt, wodurch viele Organisten und Orgellehrer in ihrer Spielweise beeinflußt wurden. Seit 1994 lehrte er als Professor an der Hochschule für Künste Bremen. Harald Vogel trug in seiner Tätigkeit für die Ev.-reformierte Kirche (bis 2006) die Verantwortung für einen großen Teil der historischen Orgeln in Nordwestdeutschland. Als Orgelsachverständiger hat er viele Restaurierungs- und Neubauprojekte in aller Welt betreut. Unter seinen vielen Einspielungen nehmen die Aufnahmen historischer Instrumente, die für Radio Bremen zwischen 1961 und 1975 gemacht wurden und heute bereits einen wichtigen dokumentarischen Wert besitzen, eine besondere Stellung ein. Als Autor hat er die grundlegenden Publikationen zu den „Orgeln in Niedersachsen“ und zur „Orgellandschaft Ostfriesland“ vorgelegt. Als Herausgeber hat er die Neuausgaben der „Tabulatura nova“ von Samuel Scheidt, der Clavierwerke von Jan Pieterszoon Sweelinck und der Orgelwerke von Nicolaus Bruhns (Edition Breitkopf) betreut.
14.Oktober 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Anneke Brose - Orgel
Barocke Orgelmusik

Anneke Brose studierte zunächst Alte Musik an der Hochschule für Künste in Bremen (Hauptfach Orgel u.a. bei Harald Vogel, Hans Davidsson und Edoardo Bellotti). Nach der Diplomprüfung hat sie ihre Studien im Rahmen eines Masterstudiums mit dem künstlerischen Hauptfach Orgel in Schweden fortgesetzt. Hier studierte sie an den Musikhochschulen in Piteå und in Göteborg und erhielt bei Hans-Ola Ericsson, Johannes Landgren und Karin Nelson Unterricht in Orgelliteraturspiel und Improvisation. Sie nahm an zahlreichen Orgelakademien und Meisterkursen im Bereich Alte Musik teil. 2011 erhielt sie in Schweden ein Stipendium der Stiftung „Värmlands Sönner Gille“ (Vänersborg). In ihrer musikalischen Praxis beschäftigt sich Anneke Brose vor allem mit Orgelmusik des 17. und 18. Jahr-hunderts und deren Darstellung auf originalen histo-rischen Instrumenten. Sie gibt regelmäßig Orgelkonzerte und hat schon an verschiedenen bedeutsamen historischen Orgeln konzertiert. Daneben ist sie auch als Continuo-Spielerin tätig.
21.Oktober 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Orchesterkonzert
Johannes Dehning - Klavier
Kammerorchester Horn-Lehe
Leitung: Karsten Dehning-Busse
W.A. Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-moll
L.v. Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37
Mit freundlicher Unterstützung von „Klavierhaus Helmich Verden“
Eintritt frei: 10 Euro, ermässigt 5 Euro

Johannes Dehning wurde 1980 als Sohn zweier Berufsmusiker in Ottersberg bei Bremen geboren. Dadurch kam er bereits in jüngsten Jahren in Kontakt mit der Musik. Seinen ersten Klavierunterricht nahm er im Alter von neun Jahren bei Stephan Möller. Mit dreizehn Jahren wechselte er zu Juliane Busse. Eine seiner musikalischen Vorlieben zeigte sich in seinen Jugendjahren, nämlich die Kammermusik. So nahm er mit Klaviertrio und als Duo Violine und Klavier erfolgreich bei Jugend Musiziert teil. Mit 18 Jahren debütierte er als Solist mit dem 1. Klavierkonzert von L. v. Beethoven. 1997 begann er an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Kurt Seibert zu studieren. 2000 wechselte er zu Prof. Gerrit Zitterbart an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zu dieser Zeit spielte er in einer festen Klaviertrio-Formation und entwickelte seine Vorliebe zur Kammermusik weiter, auch in Kursen u. a. beim Trio Jean-Paul. Als Solist mit Orchester ist Dehning mit diversen Klavierkonzerten u. a. von W. A. Mozart, L. v. Beethoven und R. Schumann mit dem Kammerorchester Horn-Lehe, aber auch mit Mendelssohns Doppelkonzert für Violine und Klavier mit dem Jugendsinfonieorchester Bremen-Nord in Erscheinung getreten. Dehning wirkte an der Eröffnung mehrerer Festivals mit, beispielsweise den Max-Reger-Tagen in Weiden / Oberpfalz und dem Impuls-Festival in Halle / Saale mit Live-Übertragung des Mitteldeutschen Rundfunks. Sein Solo-Repertoire umfasst selten gespielte Werke wie die Goldberg-Variationen von J. S. Bach und die kompletten 24 Préludes von C. Debussy. Ein weiterer Schwerpunkt von Dehnings Schaffen ist die Liedbegleitung. So hat er im In- und Ausland mit verschiedenen Sänger/innen Liederzyklen wie R. Schumanns Dichterliebe und diverse Einzellieder zur Aufführung gebracht. Von 2012 bis 2016 hat Dehning bei Prof. Jochen Köhler am Institut für Musik der Martin Luther Universität in Halle (Saale) seine Studien erweitert. Johannes Dehning unterrichtet freiberuflich und an der Kreismusikschule Osterholz e.V. Klavier.
28.Oktober 2018 / 17:00
Saal der Alten Worpsweder Schule
Klavierabend Ga-Eun Kim
Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Klasse: Prof. Jochen Köhler
Haydn: Variationen f-moll
Chopin: 4. Ballade f-moll op. 52
Debussy: Suite bergamasque
Skrjabin: Sonate Nr. 2 gis-moll op. 19
04.November 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Prof. Martin Böcker - Orgel und Clavichord
Barockmusik
Martin Böcker studierte in Herford Kirchenmusik (A-Examen) und in Arnhem/NL historische Tasteninstrumente. Seit 1987 ist er Kantor in Stade und Organist an den beiden historischen Orgeln. Neben den Stader Aufgaben ist er seit 1995 Orgelsachverständiger in der Elberegion Niedersachsens und seit Gründung der Orgelakademie Stade 2002 deren künstlerischer Leiter. An der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg wirkt er als Dozent. Er gab Konzerte in vielen Ländern West- und Osteuropas, Japan und Korea und war als Kursleiter und Juror an vielen Orten tätig.
11.November 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede Planxties & Airs
Irische Musik

Ulrike von Weiß - Orgel
Claus von Weiß - Whistles und Low Whistles

Traditioneller Musik aus Irland mit ihrer tänzerischen Fröhlichkeit, aber auch ihrer melancholischen Verträumtheit haben sich PLANXTIES & AIRS verschrieben, dazu kommen Stücke aus England, Schottland und eigene Melodien. In der irischen Musik fest verankert sind die Whistle und ihre tiefe Variante, die Low Whistle, hier treffen sie nun auf die „Königin der Instrumente“, wie die Kirchenorgel gerne genannt wird. Und im gemeinsamen fröhlichen Tanz wie auch der vereinten melancholischen Klage erweist sich das ungewöhnliche Paar Orgel und Whistle als eine anscheinend im irischen Himmel geschlossene Verbindung: PLANXTIES & AIRS.
18.November 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Studierende der Hochschule für Künste Bremen
Leitung: Prof. Stephan Leuthold
Barocke Orgelmusik
25.November 2018 / 17:00
Saal der Alten Worpsweder Schule
Klavierabend
Studierende der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg
Klasse: Prof. Jochen Köhler
02.Dezember 2018 / 17:00
Zionskirche Worpswede
Adventskonzert
Michael Müller - Querflöte
Ulrike Dehning - Orgel