Sonntag, 15. März 2026

17:00 - XIV. Worpsweder Orgelfestwochen

Zionskirche Worpswede

Konzert III: Andreas Fischer

Kompositionen von Samuel Scheidt
und Johann Sebastian Bach

Andreas Fischer studierte in München bei F. Lehrndorfer, R. Kreile und H.-M. Schneidt. Seit 1994 wirkt er als Kirchenmusikdirektor an St. Katharinen, Hamburg. Er war 1997 Preisträger des Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerbes Freiberg. Damit begann eine internationale Konzertkarriere.

Fischer initiierte den Wiederaufbau der bedeutenden Barockorgel von St. Katharinen, der 2013 vollendet werden konnte. Hier spielte Andreas Fischer eine Gesamtaufführung der Orgelwerke Johann Sebastian Bachs und Dietrich Buxtehudes, nachdem er in den Jahren zuvor bereits einen Großteil des Bachschen Cembalowerkes zur Aufführung gebracht hatte, darunter die „Goldberg-Variationen“, Partiten, Englischen Suiten und das Wohltemperierte Clavier (II).
Im Ortus-Verlag erschienen Fischers Rekonstruktion der Bachschen Markus-Passion sowie eine Ergänzung von Bachs Fugenfragment BWV 562/II.
Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren sein Wirken. Beim Label MDG erschienen Einspielungen von Bachs Markus-Passion und dem 3. Teil der Clavier-Übung.

An der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg unterrichtet Fischer im Fach Orgel.

Eintritt frei
Es wird um eine Spende gebeten

Sonntag, 8. März 2026

17:00 - XIV. Worpsweder Orgelfestwochen

Zionskirche Worpswede

Konzert II: Prof. Stephan Leuthold, Ahrend-Orgel

Kompositionen von Johann Sebastian Bach,
Dieterich Buxtehude, Georg Muffat,
Gottfried August Homilius u.a.

Stephan Leuthold (*1973) ist seit 2014 Domorganist in Bremen und lehrt künstlerisches und liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Künste Bremen. 2017 wurde er zum Professor ernannt.

Er studierte Kirchenmusik, Orgel, Cembalo, Continuospiel und Alte Musik in Dresden, Hannover, Stuttgart und Trossingen. Seine Orgellehrer waren Dietrich Wagler, Prof. Ulrich Bremsteller und Prof. Bernhard Haas, Cembalo studierte er bei Raphael Alpermann, Prof. Jon Laukvik und Prof. Carsten Lorenz. Das Solistenexamen Orgel schloß er im Jahr 2000 mit Auszeichnung ab.

Kurse u.a. bei Wolfgang Zerer, Michael Radulescu, Almut Rößler, Ludger Lohmann, Jean Boyer, Lorenzo Ghielmi, Marie-Claire Alain und Lars-Ulrik Mortensen ergänzten seine Ausbildung. 1997 gewann er den 1. Preis beim Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg/Sachsen.

Stephan Leuthold konzertiert als Organist und Cembalist im In- und Ausland. Mit dem Vokalsolistenensemble „Gli Scarlattisti“ verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Bei den von der Neuen Bachgesellschaft Leipzig veranstalteten Bachakademien in der Ukraine ist er seit 2004 Dozent für Cembalo und Continuo.

CD- und Rundfunkproduktionen entstanden mit verschiedenen Labels und Sendern, zuletzt 2020 an der historischen Sauer-Orgel von 1928 im Konzerthaus „Glocke“ in Bremen und 2021 an allen fünf Orgeln im Bremer Dom.

Stationen seiner Unterrichtstätigkeit waren die Hochschule für Kirchenmusik Tübingen, die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg und die Kirchenmusikalische Fortbildungsstätte Schlüchtern/Hessen. 2004/05 übernahm er eine Professorenvertretung an der Musikhochschule Stuttgart. Von 2007 bis 2013 war er Stadtkirchen- und Bezirkskantor in Ludwigsburg.

Eintritt frei
Es wird um eine Spende gebeten

Sonntag, 1. März 2026

17:00 - XIV. Worpsweder Orgelfestwochen

Zionskirche Worpswede

Konzert I: Mari Fukumoto

Kompositionen von Johann Sebastian Bach,
Carl Philipp Emanuel Bach,
Johann Gottfried Müthel u. a.

Mari Fukumoto zählt zu den gefragtesten Organistinnen unserer Zeit. Geboren 1987 in Tokio, geht sie heute einer regen Konzerttätigkeit an bedeutenden Orgeln nach und ist regelmäßig in zahlreichen internationalen Konzerthäusern zu Gast. Sie konzertiert mit herausragenden Klangkörpern wie mit dem City of Kyoto Symphony Orchestra, dem Tokyo City Philharmonic Orchestra, dem Symphonie-Orchester des Slowakischen Rundfunks und dem Sinfonieorchester der Nationalphilharmonie Warschau.

Mari Fukumoto studierte an der Nationaluniversität für Kunst und Musik ihrer Heimatstadt und setzte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Wolfgang Zerer fort. Sie gewann eine ganze Reihe wichtiger Wettbewerbe, darunter 2014 die ersten Preise beim Daniel-Herz-Wettbewerb in Brixen und beim Agati-Tronci-Wettbewerb im italienischen Pistoia. Im selben Jahr erschien ihr Debüt-Album bei Naxos; eine CD-Aufnahme mit dem NFM Wrocław Philharmonic Orchestra wurde 2022 veröffentlicht. Ihre jüngste Solo-CD erschien im Herbst 2024.

Von 2019 bis 2023 lehrte Mari Fukumoto als künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar; sie war von 2022 bis 2024 Hauptvertreterin der vakanten Organist*innenstelle an der Frauenkirche Dresden. Derzeit lehrt Mari Fukumoto als Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin.

Eintritt frei
Es wird um eine Spende gebeten